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In vielerlei Hinsicht ein heisses Spiel des Jahres

Nach dem 0:0 im Hinspiel in Braga geht YB heute Donnerstag mit Zuversicht ins Rückspiel (19.30 Uhr, SF2, live). Trainer Christian Gross fordert zwei Tore.

Ausserordentlich fokussiert wirkt YB-Trainer Christian Gross vor dem Rückspiel in den Europa-League-Playoffs heute im Stade de Suisse gegen Braga. Auf «50 zu 50» beziffert er die Chancen, die Gruppenphase zu erreichen, er bezeichnet Braga trotz akzeptablen Resultats im Hinspiel weiter als «klaren Favoriten» und sagt: «Das 0:0 war nicht schlecht. Aber wir wollten in Braga ein Tor erzielen. Dieses Ziel haben wir nicht erreicht, obwohl wir ein Tor erzielten.» Gross spricht das fälschlicherweise wegen Abseits aberkannte Kopftor Alain Nefs an. Und er erwähnt auch den «zu strengen Platzverweis gegen Nef» wegen zweier Verwarnungen im Hinspiel. Dann aber blickt Gross nach vorne, auf heute Abend, und er tut das in gewohnten Worten und mit beträchtlicher Zuversicht: «Wir wollen und können dominant auftreten und siegen.»

Manchmal muss man gut aufpassen, um die Zwischentöne in den Ausführungen des YB-Trainers zu erkennen. So sagt Gross: «Wir müssen mindestens zwei Tore erzielen, um weiterzukommen.» Er sagt tatsächlich «mindestens zwei Tore», und weil diese Aussage rechnerisch gesehen ziemlich falsch ist (YB würde ja ein 1:0-Sieg reichen), lohnt es sich, die Erklärungen von Gross aufmerksam zu verfolgen: «Ich will zwei Tore von meinem Team sehen. Wenn wir mit dieser Einstellung ins Spiel gehen, ist das besser. Und gibt es ein 1:0, würden wir das nicht ablehnen.»

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