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In Münchenbuchsee sollen die Steuern sinken

Entspannte statt angespannte ­Finanzlage: Der Gemeinderat beantragt fürs Budget 2019 eine kleine Steuersenkung.

Hans Ulrich Schaad
Wegen entspannter Finanzlage: Der Gemeinderat von Münchenbuchsee will die Steuern senken.
Wegen entspannter Finanzlage: Der Gemeinderat von Münchenbuchsee will die Steuern senken.
Andreas Blatter

Die Gemeinde Münchenbuchsee hat finanziell schwierige Zeiten hinter sich. Ein hohes Bilanzdefizit führte 2014 zu einer Steuererhöhung von einem Zehntel und zu rigorosen Sparmassnahmen. Nun präsentiere sich die finanzielle Situation von Münchenbuchsee entspannter, schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zum Budget 2019.

Die letzten zwei Jahresrechnungen haben dank «sehr guter Budgetdisziplin und den sich sehr positiv entwickelnden Steuererträgen» mit Gewinnen von total ungefähr 6,8 Millionen abgeschlossen. Ebenfalls in der diesjährigen Rechnung könne mit einem weiteren Ertragsüberschuss gerechnet werden.

Diese positiven Ergebnisse ­haben den Gemeinderat Münchenbuchsee veranlasst, für das Budget 2019 eine Steuersenkung zu beantragen. Der Steuersatz soll von 1,64 auf 1,59 Einheiten sinken. Es wird aber nicht nur einseitig am Steuersatz geschraubt, sondern auch die Ausgabenbremse wird gelockert.

Analog zu 2014, als gleichermassen die Einnahmen erhöht und die Ausgaben gesenkt worden sind. So sind im Budget 2019 höhere Beträge für den Unterhalt bei den Liegenschaften vorgesehen. Zudem soll Münchenbuchsee wieder beim Ferienprogramm Fäger mitmachen. Der Gemeinderat betont jedoch, dass er bei der Wiederaufnahme von freiwilligen Aufgaben weiterhin zurückhaltend sein will.

Das Budget sieht bei einem Ertrag von 31,76 Millionen Franken eine schwarze Null vor. 35 000 Franken können in die finanzpolitische Reserve gelegt werden. Der Grosse Gemeinderat behandelt das Budget am 18. Oktober. Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten am 25. November an der Urne.

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