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In Linz fahren die Trams sogar im 50-Sekunden-Takt

Bern ist nicht die einzige Stadt, die über eine zweite Tramachse debattiert. Auch im österreichischen Linz stösst das Netz an seine Kapazitätsgrenzen. Die zweite Achse möchten die Politiker grösstenteils unter den Boden verlegen.

Tramwände kennt auch Linz: Weil die Hauptachse an ihre Kapazitätsgrenzen stösst, plant die Stadt eine zweite Tramlinie.
Tramwände kennt auch Linz: Weil die Hauptachse an ihre Kapazitätsgrenzen stösst, plant die Stadt eine zweite Tramlinie.
Sandra Rutschi
Am Bahnhof Linz steigen Passagiere von den Zügen aufs Tram und auf den Bus um. Die Tramstation ist unterirdisch angelegt.
Am Bahnhof Linz steigen Passagiere von den Zügen aufs Tram und auf den Bus um. Die Tramstation ist unterirdisch angelegt.
Sandra Rutschi
Wie Tramlinien das Bild einer Stadt prägen.
Wie Tramlinien das Bild einer Stadt prägen.
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In den Gassen der Altstadt stauen sich die Trams. Drinnen stehen die Pendler dicht gedrängt und warten, bis ihre Reise weitergeht. Eine Szene, wie man sie im Feierabendverkehr in Bern antrifft – aber auch in Linz, der Hauptstadt Oberösterreichs. Hier fahren die Strassenbahnen zu Spitzenzeiten nicht im 2-Minuten-Takt wie in Bern, sondern sogar alle 50 Sekunden. Ein System, das an seine Grenzen stösst. Die Politiker der Stadt arbeiten deshalb mit Hochdruck daran, das Tramnetz auszubauen. Der zentrale Bestandteil ist dabei eine zweite Schienenachse, mit der die Hauptachse entlastet und gleichzeitig der florierende Osten der 190'000-Einwohner-Stadt erschlossen werden könnte.

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