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In Bern kämpfen immer mehr Leute gegen die Verschwendung

Ein Drittel aller Lebensmittel in der Schweiz wird nicht konsumiert. Immer mehr Leute nehmen sich auch in Bern dem Thema Food-Waste an und versuchen, Esswaren möglichst effektiv zu verwerten.

Tobias Sennhauser (rechts) und seine Begleiter durchsuchen den Abfallcontainer bei einer Berner Filiale eines Lebensmittelkonzerns nach noch essbarer Nahrung.
Tobias Sennhauser (rechts) und seine Begleiter durchsuchen den Abfallcontainer bei einer Berner Filiale eines Lebensmittelkonzerns nach noch essbarer Nahrung.
Beat Mathys
Kohl, Lauch und Weissbier finden sich im Müll.
Kohl, Lauch und Weissbier finden sich im Müll.
Beat Mathys
Das Restaurant Du Nord in Bern bietet das Menü «Surprise et solidarité» an. Dabei handelt es sich um ein Menü, das die Crew spontan zusammenstellen kann.
Das Restaurant Du Nord in Bern bietet das Menü «Surprise et solidarité» an. Dabei handelt es sich um ein Menü, das die Crew spontan zusammenstellen kann.
Urs Baumann
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Diese Ergebnisse einer ETH-Studie geben zu denken: Rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel werden jährlich in der Schweiz weggeworfen. Das entspricht einem Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel oder der Ladung von rund 140'000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Die Produkte gehen auf dem Weg vom Acker des Produzenten bis zum Teller des Konsumenten verloren. Sei es, weil sie wegen ihrer ungewöhnlichen Form unverkaufbar sind und auf dem Feld liegen bleiben. Oder weil sie in den Läden nicht mehr verkauft werden, weil das Datum abgelaufen ist. Oder weil die Konsumenten zu viele Produkte einkaufen, die dann verderben.

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