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Immobilien sind wichtiger als die Segelfliegerei

Die Segelfluggruppe steht der Vorwärtsstrategie des Flughafens Bern buchstäblich im Weg.

Die Segelfluggruppe bringt dem Flughafen Bern zwar Einnahmen, diese sind mit 60 000 bis 70 000 Franken im Jahr jedoch sehr bescheiden (Archivbild).
Die Segelfluggruppe bringt dem Flughafen Bern zwar Einnahmen, diese sind mit 60 000 bis 70 000 Franken im Jahr jedoch sehr bescheiden (Archivbild).
Christian Pfander

Die Kündigung sorgt nicht nur für Enttäuschung bei den Betroffenen, sie sorgt auch für Stirnrunzeln: Wie kann der Flughafen die Segelfluggruppe Bern vom Platz werfen? Wo diese doch zu den sicheren Werten gehört, die nach dem finanziell so schmerzvollen Aus des Linienbetriebs von Skywork geblieben sind?

Einverstanden, der Mietvertrag ist vorsorglich auf Ende März 2021 aufgelöst worden. Und Flughafenpräsident Beat Brechbühl betont, man bemühe sich, einen alternativen Standort für die Segelfliegerei zu finden. Den heutigen Platz dagegen brauche man für die geplanten Ausbauten. Das millionenschwere Grossprojekt soll dem Flughafen unter anderem einen neuen Rollweg sowie Hangars für die Kleinaviatik bringen.

Brechbühl weist darauf hin, dass die Segelfluggruppe zwar Einnahmen bringt, dass diese mit 60 000 bis 70 000 Franken im Jahr aber «leider sehr bescheiden» sind. Auch die Flüge des Bundes, die Geschäfts- und die Hobbyfliegerei sowie das aktuelle Charterangebot zusammen reichten dem Flughafen zum Überleben nicht aus. Umso wichtiger sei in dieser Situation die eingeschlagene Immobilienstrategie. Sie machen den Betrieb «weniger abhängig vom volatilen Fluggeschäft».

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