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Streit unter Fussballern um 350 Franken endet in Handgemenge

Bern

Im Berner Firmenfussball ist ein Streit zwischen einem entlassenen Trainer und dem Verein von Energie Wasser Bern (EWB) eskaliert bis zur Schlägerei und anschliessenden Strafanzeigen. Wegen 350 Franken.

Die Prügelei zwischen den beiden Kontrahenten soll sich vor dem Stade de Suisse zugetragen haben. Zeugen gibt es jedoch nicht.

Die Prügelei zwischen den beiden Kontrahenten soll sich vor dem Stade de Suisse zugetragen haben. Zeugen gibt es jedoch nicht.

(Bild: istockphoto)

Jürg Steiner@Guegi

Geld regiert den Fussball. Und es gibt Leute, die deswegen den Kopf verlieren. Verständlich. Der portugiesische Star Cristiano Ronaldo beschäftigt sich angeblich gerade mit einer Lohnforderung von 80 Millionen Franken. Vernünftig bleiben? Schwierig.

Das mit dem Geld, dem Fussball und der Vernunft kann auch bei vergleichsweise kleinen Beträgen aus dem Ruder laufen. Der Sportclub des städtischen Energieversorgers EWB – SC EWB 22 – und einer seiner Trainer, Bernhard Kähr, haben das erlebt.

Plötzlich erfolgreich

Kähr übernahm 2016 das Amt des Trainers der zweiten Firmenfussballmannschaft des SC EWB 22 und führte ihr zahlreiche Spieler zu. Die zuvor kriselnde Equipe schaffte es unter dem erfahrenen Unterligentrainer auf den dritten Tabellenrang in der Vorrunde und qualifizierte sich für den ­Firmenfussball-Cup-Halbfinal – eine kleine Sensation für eine Mannschaft aus der zweiten Stärkeklasse. In der Rückrunde belegte Kährs Mannschaft über Monate den ersten Tabellenplatz.

Berner Zeitung

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