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Im Kanton Bern sind rund 80 Angestellte vom Skywork-Aus betroffen

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern hat sich nach dem Grounding der Berner Fluggesellschaft Skywork eingeschaltet. Konkret unterstützt sie die 80 bis 85 Angestellten, die im Kanton Bern wohnen.

phm
Schockstarre im Belpmoos: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, und der Fall der Berner Airline kommt vor Gericht.
Schockstarre im Belpmoos: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, und der Fall der Berner Airline kommt vor Gericht.
Franziska Rothenbühler
Die letzte Skywork-Maschine landete am späten Mittwochabend in Belp. Seither hob keine Skywork-Maschine mehr ab.
Die letzte Skywork-Maschine landete am späten Mittwochabend in Belp. Seither hob keine Skywork-Maschine mehr ab.
Keystone
11'000 Passagiere sind vom Grounding betroffen.
11'000 Passagiere sind vom Grounding betroffen.
Keystone
Je 8 Flüge von und nach Bern wurden am Donnerstag gestrichen.
Je 8 Flüge von und nach Bern wurden am Donnerstag gestrichen.
Keystone
60 Prozent der Flüge im Bereich Charter- und Linienflüge ab Bern-Belp wurden durch Skywork abgedeckt.
60 Prozent der Flüge im Bereich Charter- und Linienflüge ab Bern-Belp wurden durch Skywork abgedeckt.
Keystone
Flughafen-CEO Mathias Gantenbein stellte sich am Donnerstagvormittag den Fragen der Medien.
Flughafen-CEO Mathias Gantenbein stellte sich am Donnerstagvormittag den Fragen der Medien.
Keystone
«Heute ist ein schmerzlicher Tag», sagte Gantenbein zum Airline-Grounding.
«Heute ist ein schmerzlicher Tag», sagte Gantenbein zum Airline-Grounding.
Keystone
«Skywork Airlines hat den Betrieb eingestellt»: Informationsschreiben am Schalter der Airline.
«Skywork Airlines hat den Betrieb eingestellt»: Informationsschreiben am Schalter der Airline.
Keystone
Lediglich zwei Helvetic-Flüge heben am Donnerstag in Belp ab: Der Flughafen wirkt wie ausgestorben.
Lediglich zwei Helvetic-Flüge heben am Donnerstag in Belp ab: Der Flughafen wirkt wie ausgestorben.
Keystone
Auch beim Check-In ist nicht gerade viel los.
Auch beim Check-In ist nicht gerade viel los.
Keystone
Der Blick auf das stillstehende Flugzeug.
Der Blick auf das stillstehende Flugzeug.
Franziska Rothenbühler
Gähnende Leere sowohl bei den Gepäcktrolleys...
Gähnende Leere sowohl bei den Gepäcktrolleys...
Franziska Rothenbühler
...als auch in der Wartehalle.
...als auch in der Wartehalle.
Franziska Rothenbühler
Der Hauptsitz von Skywork in Belp, nur wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt.
Der Hauptsitz von Skywork in Belp, nur wenige hundert Meter vom Flughafen entfernt.
Franziska Rothenbühler
Der Flughafen Bern-Belp am frühen Donnerstagmorgen: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, die Airline hat den Betrieb per sofort eingestellt.
Der Flughafen Bern-Belp am frühen Donnerstagmorgen: Die Skywork-Flugzeuge bleiben am Boden, die Airline hat den Betrieb per sofort eingestellt.
Johannes Reichen
Der Blick auf die Anzeigetafel am Berner Flughafen zeigt: Alle Skywork-Flüge sind gestrichen.
Der Blick auf die Anzeigetafel am Berner Flughafen zeigt: Alle Skywork-Flüge sind gestrichen.
Johannes Reichen
Gähnende Leere an den Check-in-Schaltern am Donnerstagmorgen: Ohne die Skywork-Flüge wird es am Flughafen Bern-Belp ruhiger.
Gähnende Leere an den Check-in-Schaltern am Donnerstagmorgen: Ohne die Skywork-Flüge wird es am Flughafen Bern-Belp ruhiger.
Johannes Reichen
Die YB-Stars waren am Mittwoch auf einem der letzten Skywork-Flüge: Die Mannschaft flog mit der Berner Airline aus Zagreb zurück.
Die YB-Stars waren am Mittwoch auf einem der letzten Skywork-Flüge: Die Mannschaft flog mit der Berner Airline aus Zagreb zurück.
Thomas Hodel, Keystone
Trotz der Pleite von Skywork sei der Flughafen Bern nicht unmittelbar gefährdet, teilt der Betreiber mit.
Trotz der Pleite von Skywork sei der Flughafen Bern nicht unmittelbar gefährdet, teilt der Betreiber mit.
Peter Klaunzer, Keystone
Bereits Ende Oktober 2017 blieben die Skywork-Flugzeuge drei Tage lang am Boden. Damals konnte aber der Finanzierungsnachweis schliesslich erbracht werden – die Flugzeuge durften wieder abheben.
Bereits Ende Oktober 2017 blieben die Skywork-Flugzeuge drei Tage lang am Boden. Damals konnte aber der Finanzierungsnachweis schliesslich erbracht werden – die Flugzeuge durften wieder abheben.
Raphael Moser
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Ist in den Kassen der Skywork AG noch genug Geld, um die Löhne der rund 120 Angestellten während der Kündigungsfrist noch zu bezahlen? Es sind Fragen wie diese, mit denen sich das Wirtschaftsamt Beco der Berner Volkswirtschaftsdirektion seit Donnerstagmorgen befasst.

Bei Massenentlassungen oder Firmenschliessungen ist das Amt beziehungsweise die regionale Arbeitsvermittlung für die Unterstützung der betroffenen Angestellten zuständig. Zuletzt war das in dieser Dimension vor einem Jahr der Fall, als die Papierfabrik Utzenstorf mit ihren 200 Angestellten die Schliessung ankündigte. Im aktuellen Fall von Skywork sind rund 120 Beschäftigte betroffen.

Das Beco ist jedoch nur für jene 80 bis 85 Angestellten zuständig, die im Kanton Bern wohnhaft sind. Laut Marc Gilgen, Leiter Arbeitsvermittlung beim Beco, sei der Kontakt zur Personalabteilung von Skywork intensiv. «Unser oberstes Ziel ist es, dass wir möglichst viele Angestellte vor der Arbeitslosigkeit bewahren können.»

Es werde im Moment abgeklärt, ob sich jeder und jede Betroffene individuell bei der regionalen Arbeitsvermittlung anmelde oder ob die RAV im Rahmen des ohnehin geplanten Informationsanlasses diese Dienstleistung vor Ort bei Skywork anbiete.

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