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«Ideologisch motivierte und überflüssige Motion»

Es sei unwahr, dass in Bern Wohnraum sinnlos leer stehe, kritisiert der Hauseigentümer­verband die Besetzerszene.

Eine Art Zwangszwischennutzung für leer stehende Immobilien? Der Hauseigentümerverband lehnt derlei Forderungen ab.
Eine Art Zwangszwischennutzung für leer stehende Immobilien? Der Hauseigentümerverband lehnt derlei Forderungen ab.
zvg

Zwischennutzungen leer stehenden Wohn- oder Gewerberaums seien sinnvoll, sagte Bernhard Eicher, FDP-Stadtrat und Vizepräsident des Hauseigentümerverbands Bern und Umgebung (HEV) am Dienstag an einem Mediengespräch zum 100-Jahr-Jubi­läum des HEV. Aber sie müssten nicht über Hausbesetzungen erfolgen, sondern einvernehmlich, dann ergebe sich ein Mehrwert für ein ganzes Quartier.

Der HEV verwahrt sich gegen jegliche weiteren Eingriffe in die Eigentumsfreiheit. Im Stadtrat wird am 9. März eine Motion debattiert, die eine Art Zwangszwischennutzung verlangt. Sie ist für den HEV «ideologisch motiviert und überflüssig», genauso wie zusätzliche Regulierungen zur Beschränkung von Airbnb in der Altstadt. «Politiker müssen halt ab und zu mit einem Vorstoss von sich reden machen. Das geht mir auch nicht anders», spöttelte HEV-Präsident und FDP-Grossrat Adrian Haas.

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