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«Ich muss für die Männer meine Hand ins Feuer legen können»

Sexualität bei Menschen mit Behinderung ist ein Tabu. Isabelle Kölbl will dem entgegenwirken. Seit 14 Jahren vermittelt sie sexuelle Dienstleistungen für sie. Laszlo und Vroni haben sich auf diesem Weg kennen gelernt.

Stephanie Jungo

Laszlo und Vroni schauen sich an. «Erzähl doch mal», ermuntert er sie. Vroni fasst Mut und erzählt. Sie spricht über gescheiterte Beziehungen, enttäuschende Erfahrungen auf Kontaktbörsen und die Angst, Männern nicht gerecht zu werden.

Seit ihrer Geburt leidet Vroni an einer Krankheit, die vor 21 Jahren eine Rückenoperation nötig machte. Seither sitzt sie im Rollstuhl. Kennen gelernt hat sie Laszlo schliesslich durch Sexcare – einen Dienst, der Menschen mit körperlicher oder seelischer Behinderung in Kontakt mit Sexualbegleitern bringt. Ihren vollen Namen möchten die beiden nicht in der Zeitung lesen.

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