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«Ich lebe ein bisschen auf Messers Schneide»

Die Könizer Ökonomin Judith Safford leidet an der schmerzhaften Rheumaerkrankung Morbus Bechterew. Trotzdem bestieg sie diesen Sommer die höchsten Berge der Schweiz. Neue, starke Medikamente halfen ihr.

Je mehr sie sich bewegt, desto schmerzfreier ist sie: Judith Safford in ihrem Garten in ­Mittelhäusern.
Je mehr sie sich bewegt, desto schmerzfreier ist sie: Judith Safford in ihrem Garten in ­Mittelhäusern.
Iris Andermatt
Schritt für Schritt in ­ausgesetzter Lage: Judith ­Safford (mit weissem Helm) als Seilerste im Abstieg von der Dufourspitze.
Schritt für Schritt in ­ausgesetzter Lage: Judith ­Safford (mit weissem Helm) als Seilerste im Abstieg von der Dufourspitze.
Roman Hinder?/?zvg
Gratwanderung: Bis zum Schluss sei sie sehr unsicher gewesen, ob sie es packe, sagt Judith Safford.
Gratwanderung: Bis zum Schluss sei sie sehr unsicher gewesen, ob sie es packe, sagt Judith Safford.
Roman Hinder?/?zvg
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Die Erinnerung an Heiligabend 2015 treibt Judith Safford (57) noch heute die Tränen in die ­Augen. Die gebürtige Engländerin, die in Mittelhäusern lebt, flog mit ihren beiden heute erwachsenen Kindern nach London, um ihre Familie zu besuchen. Doch die erfahrene, trainierte Alpinistin fühlte sich so schwach, dass sie am Flughafen auf einen Rollstuhl angewiesen war.Ein paar Monate zuvor die Diagnose: Morbus Bechterew.

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