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Hunderte trotzen in Bern der Kälte - Für AHV und Flüchtlinge

Mehrere hundert Menschen haben sich bei nasskaltem Wetter am 1.-Mai-Umzug in Bern beteiligt. Auf dem Bundesplatz gab es anschliessend markige Worte, Risotto und Holzofen-Pizza.

Ursula Wyss war am 1. Mai eine der Rednerinnen, die auf dem Bundesplatz ans Mikrofon traten. Bild: Twitter/@eviallemann
Ursula Wyss war am 1. Mai eine der Rednerinnen, die auf dem Bundesplatz ans Mikrofon traten. Bild: Twitter/@eviallemann

Der Kampf für soziale Gerechtigkeit müsse weitergehen, rief Giorgio Tuti, Vizepräsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), den Genossinnen und Genossen zu. Denn die bürgerliche Mehrheit im Bundeshaus beschliesse Steuergeschenke für Reiche, stecke grosszügig Geld in Armee und Landwirtschaft und lasse andere die Zeche dafür zahlen.

Die Sparübungen erfolgten «auf Kosten der Normalsterblichen, der Arbeitnehmer, der Familien, der Jugend und der Rentner», kritisierte Tuti, der die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) präsidiert. «Diese Politik wird nicht aufgehen, das Volk wird sich dagegen wehren, auf der Strasse und an der Urne.»

Ans Mikrofon traten mit Ursula Wyss (SP) und Franziska Teuscher (GB) auch zwei Kandidatinnen fürs Berner Stadtpräsidium. Wyss geisselte die Entsolidarisierung der Gesellschaft und «rechts-nationale Abschottungstendenzen». Linke Städte wie Bern sorgten dafür, dass die Schweiz nicht zum Alpen-Monaco für Reiche und Superreiche werde.

Ein schweizweiter Tatbeweis für Solidarität sei die AHV, sagte Gemeinderätin Teuscher und warb für ein Ja zur AHV-plus-Initiative am 25. September. Solidarität sei aber auch in der Flüchtlingskrise gefragt. «Es ist unsere humanitäre Pflicht, für Flüchtlinge zu sorgen und sie bei uns aufzunehmen», betonte Teuscher und rief zum Kampf gegen «nationalistische und abschottende Politik» auf.

(SDA)

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