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«Solidaritätsdemo für Afrin» verläuft diesmal friedlich

Am Samstagnachmittag fand in der Berner Innenstadt eine grosse Demonstration gegen die türkische Militäroffensive in Afrin statt. Die Demo war bewilligt und verlief friedlich.

Gut 500 Menschen zogen am Samstagnachmittag durch die Berner Innenstadt.
Gut 500 Menschen zogen am Samstagnachmittag durch die Berner Innenstadt.
Jürg Spori
Sie demonstrierten gegen die Angriffe der türkischen Armee auf die syrische Provinz Afrin, die von Kurden kontrolliert wird.
Sie demonstrierten gegen die Angriffe der türkischen Armee auf die syrische Provinz Afrin, die von Kurden kontrolliert wird.
Jürg Spori
Sie erhielten dabei Unterstützung von Berns linksautonomer Szene.
Sie erhielten dabei Unterstützung von Berns linksautonomer Szene.
Jürg Spori
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Am Samstagnachmittag, um 15 Uhr, zogen circa 500 Menschen durch die Berner Innenstadt. Sie demonstrierten gegen die Militäroffensive in Afrin (Syrien), wo die türkische Armee derzeit Angriffe gegen kurdische Milizen durchführt. Die Wut der Demonstranten richtete sich vor allem gegen den türkischen Präsidenten Recep Erdogan, der die Angriffe in Syrien befehligt.

Die Route der Demonstranten ging von der Reitschule aus bis zum Schmiedenplatz und wieder zurück. Die Demonstration verlief friedlich und es kam zu keinen grösseren Verkehrsbehinderungen. Organisiert wurde die Kundgebung von kurdischen Kreisen. Sie hatten von der Stadtberner Orts- und Gewerbepolizei ein Bewilligung eingeholt. Als Redner trat unter anderem der Berner Grossrat Hasim Sancar (Grüne) auf. Gegen 17 Uhr war die Demo zu Ende.

Letzte Demo wurde aufgelöst

Anfang April fand in Bern bereits eine «Solidaritätsdemo für Afrin» statt, die allerdings nicht bewilligt war. Nachdem es zu Sachbeschädigungen kam, kesselte die Polizei die Demonstranten ein und führte sie einzeln ab. Die Berner Innenstadt war deshalb stundenlang blockiert. Damals erfolgte der Demo-Aufruf von Berns linksautonomer Szene. Diese solidarisierten sich auch heute mit den Kurden und liefen an vorderster Front mit.

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