100 Bernhardiner werben für Bern

Wie zuvor Zürich und Luzern will es nun auch Bern versuchen: Mit 100 verschieden gestalteten Kunststoffbernhardinern sollen im Sommer 2017 viele Besucher angelockt werden.

Der erste BernARTiner, präsentiert von Rolf Meichle und bemalt von Pascal Flühmann (rechts).

Der erste BernARTiner, präsentiert von Rolf Meichle und bemalt von Pascal Flühmann (rechts).

(Bild: Stefan Anderegg)

Vor 30 Jahren begann Zürich mit bunt gestalteten Plastiklöwen: Im Sommer standen sie überall in der Stadt. Das Ziel war, in der flauen Sommerzeit Touristen in die Stadt zu locken. Sie kamen. Und Zürich machte weiter: Einmal mit farbigen Kühen und einmal mit Riesenteddys.

Vor 16 Jahren versuchte Luzern das Gleiche mit Fröschen. Das Echo in den beiden Städten war jeweils gross, die Kritik gespalten. Einige fanden, die Plastiktiere würden den öffentlichen Raum verschandeln, andere lobten, die Aktionen seien originell.

Nächstes Jahr wird auch Bern 100 Plastiktiere auf öffentlichen Plätzen ausstellen. Allerdings keine Bären. Der extra für die Aktion gegründete Verein Bern gestaltet hat sich gegen das Berner Wappentier entschieden und dafür das Schweizer Nationaltier, den Bernhardiner, gewählt. Die erste Hundestatue, gestaltet vom Künstler Pascal Flühmann, wurde gestern vom Vereinspräsidenten Rolf Meichle vorgestellt.

In den kommenden Monaten sollen die gut einen Meter grossen und 15 Kilo schweren Kunststoffhunde als sogenannte Bern­ARTiner an Firmen und Private verkauft werden. Je nach Firmengrösse kosten die unbemalten Tiere zwischen 3000 und 5000 Franken. Von Juli bis September sind die gestalteten Hunde in der Stadt platziert. Dann werden sie für einen guten Zweck versteigert.

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