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Hundehasser treibt sein Unwesen

In Wichtrach wurde ein Hund von einem Unbekannten mit präparierten Wurststücken vergiftet. Er konnte gerettet werden. Wie sich herausstellte, war es kein Einzelfall.

asg
Gandhi, der Hund von Fredy Spicher, erwischte ein Stück des präparierten Wienerlis und überlebte die Attacke nur knapp.
Gandhi, der Hund von Fredy Spicher, erwischte ein Stück des präparierten Wienerlis und überlebte die Attacke nur knapp.
Fredy Spicher/zvg
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Fredy Spicher aus Wichtrach ist wütend und traurig. Einer seiner drei Hunde wurde letzte Woche vergiftet. «In den Gartenzaun wurde ein präpariertes Wienerli gesteckt, weitere Wienerli-Stückchen haben wir auf dem Grundstück gefunden», sagte Fredy Spicher gegenüber Radio Bern1.

Beim morgendlichen Gassi gehen erwischte sein kleiner Mischlingshund Gandhi schliesslich eines der vergifteten Fleisch-Stückchen. Der Hundbesitzer brachte den Hund daraufhin ins Thuner Tierspital, wo Gandhi gerettet werden konnte. Es geht dem Hund inzwischen besser.

Kein Einzelfall

Am Dienstagmittag dieser Woche kam es zu einem weiteren Vorfall. Jemand hatte Rattengiftkörner auf das Grundstück von Familie Spicher geworfen. Fredy Spicher hat darauf bei der Polizei Anzeige erstattet. «Es ist einfach unverständlich, unsere Hunde haben noch nie jemandem etwas zu leide getan. Wir sind sehr wütend und es ist eine riesige Enttäuschung», so Spycher.

Familie Spicher arbeitet mit ihren Hunden: Der kleine Ghandi macht Agility, eine Hundesportart, während die anderen beiden als Wasserrettungs- und Therapiehunde im Einsatz sind.

Bei den beiden Hundehasser-Attacken handelt es sich nicht um Einzelfälle. Laut dem Tierspital Thun wurde bereits in der Vorwoche ein Hund aus der Region Wichtrach vergiftet. Die Gemeinde Wichtrach wollte sich bisher nicht zu den Vorfällen äussern und erst die Ermittlungen der Polizei abwarten.

Fredy Spicher hat aus den Vorfällen gelernt: «Wir sind verunsichert und kontrollieren nun immer zuerst den Garten, bevor wir rausgehen».

Fredy Spicher im Beitrag von Radio Bern1:

Quelle: Bern1

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