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Hot-Dog-Mobil wird sesshaft

Die «Gourmet Hot Dogs» von Guen Koepplins mobilem Foodstand sind in Bern Kult. Nun sind sie seit Kurzem auch in einem Kaffeladen an der Aarbergergasse zu haben.

Guen Koepplin verkauft seine «Gourmet Hot Dogs» seit Kurzem nicht mehr an der Strassenecke, sondern in einem Kaffeeladen an der Aarbergergasse.
Guen Koepplin verkauft seine «Gourmet Hot Dogs» seit Kurzem nicht mehr an der Strassenecke, sondern in einem Kaffeeladen an der Aarbergergasse.
cha
Der 30-Jährige vertritt dort den zur Zeit abwesenden Besitzer und hat das Kaffeeangebot kurzerhand mit Hot Dogs ergänzt.
Der 30-Jährige vertritt dort den zur Zeit abwesenden Besitzer und hat das Kaffeeangebot kurzerhand mit Hot Dogs ergänzt.
cha
Die Zwischennutzung dauert sicher noch bis Ende September. Je nach Erfolg soll das neue Angebot künftig beibehalten werden.
Die Zwischennutzung dauert sicher noch bis Ende September. Je nach Erfolg soll das neue Angebot künftig beibehalten werden.
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Seine Brötchen verdient Guen Koepplin mit Hot Dogs. Ob Kreationen mit Sauerkraut, Jalapeños oder Guacamole: Seit anderthalb Jahren tourt der 30-Jährige mit einem mobilen Foodstand durch die Berner Quartiere und sorgt mit seinen selbst ernannten «Gourmet Hot Dogs» regelmässig für lange Warteschlangen, auch im Lorraine Quartier.

Seit Kurzem ist der Berner nun nicht mehr an der Strassenecke anzutreffen, sondern hinter der Theke in der «Tienda de Juan» an der Aarbergergasse. Wo normalerweise südamerikanischer Kaffee ausgeschenkt wird, gehen seit Anfang September nämlich auch Koepplins Hot Dogs über den Ladentisch.

Vorerst nur Zwischennutzung

Wer sich nun bereits auf einen neuen Fast Food Laden in der Bundesstadt freut, der tut dies allerdings zu früh. «Das Ganze ist vorerst nur provisorisch», hält Koeppling den Ball flach. Er vertrete diesen Monat lediglich den Ladenbesitzer, der zur Zeit für die Kaffeeernte in Kolumbien weile, und habe dafür kurzerhand auch seine Hot Dogs ins Sortiment integriert.

Offensichtlich mit Erfolg: «Jeden Tag kommen mehr Leute hierhin», freut sich der Gastronom. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass Koeppling ordentlich die Werbetrommel rührt. Während er um die Mittagszeit Würste kocht und Brötchen vorschneidet, geht ein Kumpel von ihm im Hot Dog-Kostüm in den Gassen auf Kundenfang. «Irgendwie müssen wir die Leute ja auf das neue Angebot aufmerksam machen», so Koeppling.

Wie lange die Zwischennutzung noch dauern wird, sei zur Zeit noch nicht klar. «Sicher noch bis Ende September», sagt Koeppling. Dann kommt Ladenbesitzer Juan Arrango aus Kolumbien zurück. «Wir werden die Lage dann neu beurteilen.» Je nach Erfolg sei es aber durchaus denkbar, dass man das Angebot beibehalten werde.

Ab Oktober wieder unterwegs

Ob nur Zwischennutzung oder fixer Standort: Sein Hot Dog Mobil wird Koeppling in jedem Fall bald schon wieder aus der Garage holen. Ab dem Oktober wird er einmal pro Woche vor dem Café Apfelgold in der Länggasse mit seinen Hot Dogs präsent sein.

Für die anstehende Herbstsaison tüftelt er derzeit sogar noch an einer neuen Hot Dog Sauce. «Es wird etwas mit violetten Pilzen sein», so Koepplin vielversprechend. Den Namen der neuen Hot Dog Kreation wolle er aber noch nicht verraten.

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