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Höchstens eine Busse für Partys im Wald

Die Veranstalter der lauten Musikpartys in den Wäldern rund um Bern haben von der Polizei nicht viel zu befürchten.

Die Organisatoren von Musikpartys im Wald seien rücksichtslos, kritisierte Leserbriefschreiber Thomas Welti. Sie würden sich nicht um die Anwohner kümmern und Gesetze verletzen. Die Polizei müsse handeln. Die Diskussion angestossen hat ein Raubüberfall bei einer solchen Veranstaltung. Mitte September verletzten sechs Männer im Grauholz einen Partybesucher. «Wir handeln verhältnismässig», sagt Polizeisprecher Stefan von Below. Beim beschriebenen Vorfall war die Polizei vor Ort. Die Patrouille versuche, die Organisatoren in die Pflicht zu nehmen. Unter anderem wenn sie gegen das Gastwirtschaftsgesetz verstossen oder wenn Abfall liegen bleibt, müssten sie mit Bussen rechnen, so von Below. Sechs bis acht Mal im Jahr rücke die Polizei zu solchen Veranstaltungen aus. Ausser beim Überfall im Grauholz habe man sich noch nie um schwere Delikte kümmern müssen.

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