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Historisches Museum Bern beantragt 5,1 Millionen

Das Bernische Historische Museum will eine zentrale Datenbank anlegen. Der Kanton Bern, die Stadt Bern und die Burgergemeinde Bern machen dafür Geld locker.

Das Historische Museum Bern will eine zentrale Datenbank für Sammlungsobjekte aufbauen.
Das Historische Museum Bern will eine zentrale Datenbank für Sammlungsobjekte aufbauen.
Peter Schneider, Keystone

Die Berner Kantonsregierung teilte am Freitag mit, sie werde dem Grossen Rat einen Kredit von 1,7 Millionen Franken zur Genehmigung vorlegen. Dieses Geld soll dem Kulturförderungsfonds entnommen werden.

Auch die Berner Stadtregierung schreibt in einer Mitteilung vom Freitag, sie beantrage dem Stadtrat einen Verpflichtungskredit von 1,7 Millionen Franken. Die Burgergemeinde Bern übernehme denselben Betrag.

500'000 Objekte

Das Bernische Historische Museum (BHM) bewahrt seit dem Jahr 1894 das historische Erbe der drei Museumsstifter auf. Die Sammlung umfasst heute rund eine halbe Million Objekte. Nur zwei Drittel der Sammlung sind heute in mehreren voneinander unabhängigen Datenbanken erfasst.

Zudem sind einige der Objekte kaum erschlossen, teilweise ungenügend konserviert und werden unter suboptimalen Bedingungen aufbewahrt.

Wenn die 5,1 Millionen Franken fliessen, will das BHM die Sammlungsobjekte nach einheitlichen Kriterien in einer zentralen Datenbank registrieren. Dafür muss die aktuelle Informatiklösung durch ein branchenspezifisches Standardsystem abgelöst werden.

Das Museum erwartet von dieser zentralen Datenbank zahlreiche Vorteile. Beispielsweise kann es laut den beiden Mitteilungen die Sammlung besser nutzen, verbessert die Aufbewahrung sowie das Potenzial für den Leihverkehr mit anderen Museen.

SDA/flo

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