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Hier würden Bernerinnen und Berner den Rotstift ansetzen

Morgen Donnerstag bespricht der Stadtrat in einer mehrstündigen Budgetdebatte mindestens 87 Änderungsanträge. In einer Strassenumfrage legten Bernerinnen und Berner dar, wo sie Sparpotenzial orten.

«Die Stadt Bern investiert sehr viel Geld in den Denkmalschutz, damit alles exakt genau so bleibt, wie es einmal war», findet  Manfred Flury. «Dabei könnte man das Geld an einem anderen Ort viel besser brauchen.» Die vielen Baustellen  auf den Berner Strassen sind aus der Sicht von Flury ebenfalls ein Budgetposten mit viel Sparpotenzial. «Was allein die ganze  Bauerei in der Neuengasse gekostet haben muss, ist ja unsäglich.»  Auf gar keinen Fall sollte die Stadt Bern  bei den Jungen sparen, findet er. In die Bildung und die Jugendarbeit sollte eher mehr Geld investiert werden. Umfrage: Ralph Heiniger
«Die Stadt Bern investiert sehr viel Geld in den Denkmalschutz, damit alles exakt genau so bleibt, wie es einmal war», findet Manfred Flury. «Dabei könnte man das Geld an einem anderen Ort viel besser brauchen.» Die vielen Baustellen auf den Berner Strassen sind aus der Sicht von Flury ebenfalls ein Budgetposten mit viel Sparpotenzial. «Was allein die ganze Bauerei in der Neuengasse gekostet haben muss, ist ja unsäglich.» Auf gar keinen Fall sollte die Stadt Bern bei den Jungen sparen, findet er. In die Bildung und die Jugendarbeit sollte eher mehr Geld investiert werden. Umfrage: Ralph Heiniger
Andreas Blatter
«Wenn man bei den Hilfspolizisten sparen würde, brächte das der Stadt Bern zwar nicht mehr Geld ein, aber sinnvoll wäre es trotzdem», sagt Rentner Walter Greub. Schliesslich würden dadurch wieder mehr Leute von ausserhalb nach Bern kommen, in der Stadt Geld ausgeben und dadurch das Steuersubstrat erhöhen. «Beim Sozialen, den Schulen und bei den  alten Leuten sollte die Stadt nicht sparen.»
«Wenn man bei den Hilfspolizisten sparen würde, brächte das der Stadt Bern zwar nicht mehr Geld ein, aber sinnvoll wäre es trotzdem», sagt Rentner Walter Greub. Schliesslich würden dadurch wieder mehr Leute von ausserhalb nach Bern kommen, in der Stadt Geld ausgeben und dadurch das Steuersubstrat erhöhen. «Beim Sozialen, den Schulen und bei den alten Leuten sollte die Stadt nicht sparen.»
Andreas Blatter
«Wir haben  zu viele Baustellen», sagt  Anina Berger. «Man reisst immer Strassen auf und renoviert ständig.» Beim Strassenbau könne man durch eine bessere Planung bestimmt viel Geld sparen, meint sie. Und: «Man sollte nur diejenigen Gebäude renovieren, bei denen es wirklich nötig ist.» In der Bildung und im Gesundheitswesen seien Sparübungen  nicht angebracht, sagt die Pflegefachfrau in Ausbildung.
«Wir haben zu viele Baustellen», sagt Anina Berger. «Man reisst immer Strassen auf und renoviert ständig.» Beim Strassenbau könne man durch eine bessere Planung bestimmt viel Geld sparen, meint sie. Und: «Man sollte nur diejenigen Gebäude renovieren, bei denen es wirklich nötig ist.» In der Bildung und im Gesundheitswesen seien Sparübungen nicht angebracht, sagt die Pflegefachfrau in Ausbildung.
Andreas Blatter
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Morgen Donnerstag debattiert der Berner Stadtrat über das Budget 2013. Dieses wurde im Juni von Finanzdirektorin Barbara Hayoz (FDP) präsentiert. Für unvorhergesehene Ausgaben gebe es nächstes Jahr keinen Spielraum, kommentierte die scheidende Gemeinderätin ihr letztes – notabene ausgeglichenes – Budget.

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