«Hier leben Charme und Atmosphäre»

Helga Egger aus Bern zelebriert in ihrem Garten das Bodenständige – und weniger das filigrane Gestalten.

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Bunt, wild, abwechslungsreich: So präsentiert sich der Garten um das Dreifamilienhaus im Fischermätteliquartier in Bern. Da gibts Pfingstrosen, Zwetschgenbäumchen, Hortensien, Kürbisse, ein schmuckes Gartenhäuschen, Nistkästen für Mauersegler, verschiedene Sitzplätze, Holzbänke, eine Feuerschale und so weiter. Einladend wirkt die Anlage. Gemütlich.

Gehegt und gepflegt wird dieser Stadtgarten von Helga Egger, die in dem Haus in einer Dreieinhalbzimmerwohnung lebt. «Obwohl ich bloss Mieterin hier bin, kann ich im Garten beinahe schalten und walten, wie ich will», erzählt die 53-Jährige sichtlich zufrieden. Sie habe wahnsinnig den Plausch an der Arbeit im Grünen, es sei ein toller Ausgleich zu ihrem Bürojob als kaufmännische Angestellte. «Wenn es meine Zeit und das Wetter zulassen, bin ich oft bis zum Eindunkeln am Gärtnern.» Und dazu gehöre beispielsweise auch das Renovieren des alten Gartenhäuschens. «Erst letztes Jahr habe ich es komplett herausgeputzt und wieder instand gestellt», berichtet Helga Egger. «Jetzt sieht es doch aus wie ein ‹Hexenhäuschen› – oder?»

In ihrem Garten dominiert das grosszügig Gestaltete – nicht das Filigrane. «Ja, Gartenkunst in dem Sinne betreibe ich nicht. Ich liebe das Ungekünstelte, das Bodenständige», betont sie. Das schätzen offenbar auch die Mitmieter und einige Nachbarskinder, die sich ebenfalls regelmässig im Garten aufhalten.

«Hier draussen leben Charme und Atmosphäre. Das macht diesen Wohlfühlort wohl aus», sinniert Helga Egger. Stimmt haargenau.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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