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«Heute nennen wir uns selber Jugos»

Balkanmusik-Importeur, Veranstalter, Krankenpfleger: Mario Peric ist ein bestens ­integrierter Bosnier. Regelmässig bringt er angesagte Balkanbands nach Bern – und von den Schweizern kriegt es keiner mit. Warum bloss?

«Eine Zeit lang war Jugo ein Schimpfwort. Aber heute nennen wir uns selbst so»: Mario Peric (54) in seinem Club Kultur Shock in der Berner Länggasse.
«Eine Zeit lang war Jugo ein Schimpfwort. Aber heute nennen wir uns selbst so»: Mario Peric (54) in seinem Club Kultur Shock in der Berner Länggasse.
Tanja Buchser

Jugo. Darf man das noch sagen? Oder darf man es wieder sagen? «Eine Zeit lang war Jugo ein Schimpfwort. Aber heute nennen wir uns selber so», sagt Mario ­Peric. Seit über dreissig Jahren lebt der gebürtige Bosniake in der Schweiz, die längst zu seiner Heimat geworden ist.

Hier arbeitet er – und hier lebt er seine Leidenschaft, die viel mit seiner Herkunft zu tun hat: Musik. Er veranstaltet Balkanpartys. Es sind die wohl wildesten Parties von Bern – doch das wissen nur gut informierte Nachtschwärmer. Nächste Woche bringt er nun den sehr angesagten Božo Vreo ins Schlachthaus-Theater (siehe Box). Die Veranstaltung ist seit Wochen ausverkauft.

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