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Heilpädagogen wollen im Schulzimmer bleiben

In Berner und Zürcher Schulen wird erprobt, wie die Anzahl Bezugspersonen für die Kinder reduziert werden kann. Die Speziallehrkräfte fürchten deshalb um ihre Legitimität.

Berner und Zürcher Schulen wollen die Anzahl Bezugspersonen für die Schüler reduzieren.
Berner und Zürcher Schulen wollen die Anzahl Bezugspersonen für die Schüler reduzieren.
Keystone

Erika Reichenbach geht mit der Schule von heute hart ins Gericht. In den Klassenzimmern würden viel zu viele Personen ein und aus gehen. Dies führe dazu, dass Kinder verhaltensauffällig würden, weil sie zu wenig Kontinuität in Beziehungen hätten, sagte die Vertreterin der Lehrpersonen für den Kindergarten und die Unterstufe beim Berufsverband Bildung Bern im Interview mit dieser Zeitung. Deshalb kämpft sie seit zehn Jahren dafür, dass Lehrer vermehrt in Teams arbeiten und dafür auf einen Teil der Speziallehrkräfte verzichtet wird. Dagegen wehren sich diese nun vehement.

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