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Happy End für Kater Jannosch

Die Betriebswehr der SBB sorgte gestern dafür, dass ein verirrter Kater abends wieder im heimischen Körbchen schlafen kann.

Von Haustür zu Haustür ging gestern Bernhard Frey. «Vermissen Sie vielleicht ein Büsi?», fragte er im Länggassquartier. Das Büsi, ein junger rot-weisser Kater, sass am Morgen vor dem Gebäude der SBB-Betriebswehr an der Depotstrasse. Die Feuerwehrmänner boten dem anhänglichen Tier Unterschlupf und machten sich auf die Suche nach seinem Daheim. Der Kater richtete sich derweil häuslich ein, versteckte sich in Ablagefächern und attackierte die Topfpflanzen. «Wir behalten ihn, bis wir seine Besitzer gefunden haben», sagte Bernhard Frey. Ein Kollege wollte ein Katzenkistli und Futter organisieren. Frey rief die Tierambulanz und Tierärzte an, um herauszufinden, ob eine Katze vermisst würde. Ohne Erfolg.

Das Angebot der BZ-Redaktorin, eine Vermisstmeldung zu publizieren, wurde darum dankend angenommen. Doch das Happy End kam schneller als im Kino: An der Bushaltestelle Unitobler hing ein Foto des rot-weissen Katers. Schnell war die Wiedervereinigung organisiert. Jannosch sei nicht das erste Mal durch die Stadt gestreunt, sagte seine erleichterte Besitzerin. «Damit ist jetzt Schluss: Ab heute muss er ein Halsband mit Telefonnummer tragen.»

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