Hans Kipfer will für die EVP Regierungsrat werden

Die Geschäftsleitung der EVP will im kommenden Frühjahr mit Grossrat Hans Kipfer zu den Regierungsratswahlen antreten. Die Parteibasis soll den 51-jährigen Hotelier-Restaurateur am 17. August nominieren.

Soll für die EVP ins Rennen um einen Sitz im Regierungsrat steigen: Grossrat Hans Kipfer.<p class='credit'>(Bild: Stefan Anderegg)</p>

Soll für die EVP ins Rennen um einen Sitz im Regierungsrat steigen: Grossrat Hans Kipfer.

(Bild: Stefan Anderegg)

Kipfer gehört dem bernischen Grossen Rat seit 2008 an. Dort ist er zurzeit Mitglied der Finanzkommission. Beruflich hat sich der gelernte Koch an der Hotelfachschule in Thun zum Hotelier-Restaurateur weitergebildet. Seither war er in diversen Kaderstellen in der Hotellerie und Gastronomie tätig. Seit Juli 2016 leitet Kipfer als eigenverantwortlicher Pächter das Schlossgut Münsingen, ein Restaurant mit Gemeindesaal.

Grösserer Wechsel steht bevor

Bei den Regierungsratswahlen im kommenden Frühjahr wird es zu einem grösseren Wechsel kommen. Die amtierenden Regierungsmitglieder Barbara Egger (SP) und Hans Jürg Käser (FDP) werden nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Christoph Neuhaus (SVP), Pierre Alain Schnegg (SVP), Beatrice Simon (BDP) und Christoph Ammann (SP) stellen sich hingegen zur Wiederwahl. Ob Bernhard Pulver (Grüne) erneut antritt, ist noch offen. Er will seinen Entscheid nach den Sommerferien bekannt geben, wie er am Freitag am Rande eines Medienauftritts erneut bekräftigte.

Viererpack gegen Viererpack

SP und Grüne gaben schon vor einiger Zeit bekannt, dass sie mit insgesamt vier Personen in die Regierungsratswahlen vom kommenden Jahr steigen: mit dem amtierenden SP-Regierungsrat Christoph Ammann, mit einer Frau, welche die abtretende SP-Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer ersetzen soll, und mit einer SP-Kandidatur aus dem Berner Jura.

Von den Grünen wäre Bernhard Pulver gesetzt, falls er erneut antritt. Für den Berner Jura soll es Christophe Gagnebin richten, wie am Mittwoch bekannt wurde. Noch offen ist, welche Frau auf das rot-grüne Ticket kommt. Interesse haben bisher Nationalrätin Evi Allemann, Grossrätin Nicola von Greyerz und Grossratspräsidentin Ursula Zybach.

Die Bürgerlichen wollen ebenfalls im Viererpack antreten und zwar mit den amtierenden Regierungsmitgliedern Neuhaus, Schnegg und Simon sowie mit FDP-Grossrat Philippe Müller. Die Grünliberalen wollen mit Michael Köpfli ins Rennen steigen und das gemeinsame Ticket mit der EVP fortführen.

sda

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