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Hallenbad: Gemeinde hofft auf gütliche Einigung

Es ist bekannt: Die Sanierung des Hallenbades kostete 24 Prozent mehr als budgetiert. Der Gemeinderat will trotzdem nicht rechtlich gegen die fehlbaren Planer vorgehen.

Schön, aber teuer. Die hohen Sanierungskosten des Hallenbades Grosshöchstetten lassen den Gemeinderat immer noch nicht zur Ruhe kommen.
Schön, aber teuer. Die hohen Sanierungskosten des Hallenbades Grosshöchstetten lassen den Gemeinderat immer noch nicht zur Ruhe kommen.
Nadia Schweizer

Seit eineinhalb Jahren geniessen die Schwimmer zusätzlichen Komfort im sanierten Hallenbad Grosshöchstetten. Dieser kam aber teuer zu stehen. Die Sanierung kostete 5,74 statt 4,6 Millionen Franken. Gemäss eines Expertenberichts steht die Generalplanergemeinschaft Jauslin+Stebler Ingenieure AG in Rheinfelden und ihr deutscher Partner Fritz Planer GmbH unter Verdacht, die horrenden Mehrkosten verursacht zu haben. So haben sie beispielsweise den elektrischen Anschluss für die Badewasseraufbereitungsanlage «vergessen». Des weiteren haben sie für die Elektroinstallationen Kosten von nur 290'000 Franken berechnet. Die Rechnung lautete aber auf rund eine halbe Million Franken. Die Plangrundlagen für die Handwerker waren zudem mangelhaft oder gar nicht vorhanden, kritisieren die Experten.

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