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Zwei Bauprojekte bringen 300 neue Wohnungen

Warmbächliweg und altes Tramdepot Burgernziel: Die Berner Stadtregierung hat entschieden, wer in den nächsten Jahren zwei bedeutende Wohnbauprojekte auf Stadtberner Boden verwirklichen darf.

Das alte Tramdepot Burgernziel wird aktuell noch zwischengenutzt.
Das alte Tramdepot Burgernziel wird aktuell noch zwischengenutzt.
Urs Baumann

Die Stadt Bern gibt das Gelände des alten Tramdepots Burgernziel und das Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage im Baurecht ab. Wie der Stadtberner Gemeinderat am Montag mitteilte, kommt beim Burgernziel eine Bietergemeinschaft bestehend aus der Gebäudeversicheruing Bern (GVB) und der Wohnbaugenossenschaft Acht (wbg8) zum Zuge. Am Wärmbächliweg sind es sechs Wohnbaugenossenschaften.

Die Bietergemeinschaft legte für das Areal des alten Tramdepots das Projekt «bärn-ost» vor. Der geplante Bau soll 102 Wohnungen enthalten, von denen 35 gemeinnützig vermietet werden. Daneben sind im Gebäude auch eine Schule, eine Kita, diverse Gemeinschaftsräume vorgesehen. Auch eine Bäckerei, ein Lebensmittelmarkt, eine Apotheke und weitere Läden sollen Platz finden.

BVG und wbg8 überzeugten

Neben dem Ankaufspreis von 5,1 Millionen Franken für das Bauprojekt und einem attraktiven jährlichen Baurechtszins von knapp 660‘000 Franken überzeuge das Angebot auch durch den Quartierbezug, schreibt der Gemeinderat.

Die stadtberner Stimmberechtigten hatten am 15. November 2015 der Vorlage «Tramdepot Burgernziel: Abgabe im Baurecht» mit 78 Prozent Ja-Anteil zugestimmt.

Genossenschaften spannen zusammen

Am Warmbächliweg spannen sechs Wohnbaugenossenschaften zusammen. Sie reichten, koordiniert durch den Regionalverband Bern-Solothurn der Wohnbaugenossenschaft Schweiz, gemeinsam ein Angebot für die sechs zur Verfügung stehenden Baufelder ein. Und haben nun von der Stadt Bern das Baurecht dafür erhalten.

Auf dem Areal der früheren Berner Kehrichtverbrennungsanlage soll gemäss früheren Angaben der Stadt Bern eine Siedlung mit rund 250 Wohnungen entstehen. 2012 stimmte das Volk an der Urne der dafür nötigen Änderung des Zonenplans zu.

SDA/nik

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