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Gurten erhält neuen Pavillon

Die Migros Aare plant auf dem Berner Hausberg einen neuen verglasten Pavillon für 500 Gäste. Dieser soll das mobile Panoramazelt ersetzen.

Zwischen der Bergstation und dem Restaurant Gurten-Kulm wird der neue Pavillion gebaut werden.
Zwischen der Bergstation und dem Restaurant Gurten-Kulm wird der neue Pavillion gebaut werden.
Peter Zaugg

Auf dem Berner Hausberg Gurten ist ein neues Gebäude geplant: Ein Pavillon für Tagungen und Feste für bis zu 500 Personen. Die Migros Aare will mit ihm das Panoramazelt ersetzen, das sie jeweils für solche Anlässe auf- und wieder abbaut.

Den Ersatz des Zelts begründet die Stiftung Gurten - Park im Grünen in einer Mitteilung vom Montag mit betriebswirtschaftlichen Gründen. Sie spricht auch von optischen und funktionellen Vorteilen gegenüber dem hellen Panoramazelt. Die Stiftung ist Besitzerin des «Parks im Grünen» auf dem Berner Hausberg, die Migros Aare betreibt diesen.

Bauen will die Stiftung respektive die Migros nach Plänen des Bieler Architekturbüros :mlzd Architekten. Es hat ein Gebäude entworfen, das zwischen der Bergstation der Gurtenbahn und dem Restaurant Gurten-Kulm an den Abhang gesetzt werden soll. Es ist eingeschossig und gegen die Stadt Bern zu voll verglast.

Die Bieler Architekten setzten sich mit ihrem japanisch inspirierten Projekt namens «shoji» gegen zwei weitere Architekturbüros durch.

Die Gurten-Stiftung möchte noch in diesem Jahr das Baugesuch bei der Standortgemeinde Köniz einreichen. Für Herbst 2013 ist der Baubeginn geplant und im Frühling 2014 möchte die Migros Aare den Pavillon in Betrieb nehmen. Er kommt laut Communiqué in eine Hotelzone zu liegen, wo Bauten und Anlagen des Gastgewerbes erlaubt sind.

Alle Modelle und Pläne sind bis zum 20. Dezember in der Galerie des Selbstwahlrestaurants Tapis Rouge auf dem Gurten ausgestellt.

Gurten beschert Migros Defizit in Millionenhöhe

Die Gurten-Stiftung gibt in der Mitteilung vom Montag einen Einblick in den Geschäftsgang des Parks im Grünen: Pro Jahr resultiere dort ein Betriebsdefizit «im siebenstelligen Bereich». Dieses Minus gehe darauf zurück, dass viele Veranstaltungen gratis seien. Gedeckt wird das Defizit durch das Migros-Kulturprozent.

«Auch wenn das Kulturprozent eine weltweit einzigartige Institution darstellt, so sind wir angehalten, damit sorgfältig umzugehen und die Ausgaben zu optimieren», schreibt der Leiter Kommunikation und Kulturelles der Migros Aare, Thomas Bornhauser.

(SDA)

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