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Gurnigelbad: Schwefelquellen sollen wieder genutzt werden

Ein Konkurs vor drei Jahren, ausbleibende Gäste – das Traditionshotel Gurnigelbad hat zu kämpfen. Besitzer Roger Lerf will die Schwefelquellen wieder nutzen und ein Kurhotel daraus machen. Das Volk darf mitreden.

So sah das Hotel Gurnigelbad 1906 aus:  Die Gäste schliefen in 266 Schlafzimmern, bis zu 170 Personen arbeiteten für den Betrieb.
So sah das Hotel Gurnigelbad 1906 aus: Die Gäste schliefen in 266 Schlafzimmern, bis zu 170 Personen arbeiteten für den Betrieb.
zvg
Das jetzige Gurnigelbad ist um einiges kleiner: Insgesamt bietet das Hotel 20 Schlafzimmer an, angestellt sind 10 Personen.
Das jetzige Gurnigelbad ist um einiges kleiner: Insgesamt bietet das Hotel 20 Schlafzimmer an, angestellt sind 10 Personen.
Andreas Blatter
Lerf hat das Hotel nach dem Abgang von Monika und Daniel Quarti übernommen.
Lerf hat das Hotel nach dem Abgang von Monika und Daniel Quarti übernommen.
Daniel Fuchs
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Das Restaurant Gurnigelbad ist leer, der Wirt reinigt die Gläser. Nur vereinzelt logieren Touristen im Hotel – primär sind es Gastarbeiter, die Zimmer mieten. «Die goldigen Zeiten des Hotels liegen über ein halbes Jahrhundert zurück», sagt Besitzer Roger Lerf. Noch 1938 konnte das Gurnigelbad 25'700 Logiernächte verbuchen, Besucher strömten aus 20 Nationen in das damals grösste Hotel der Schweiz. Massgebend für den Erfolg waren die Quellen Stockbrünneli und Schwarzbrünneli sowie die Eisenquelle, die alle stark schwefel- und eisenhaltiges Wasser liefern.

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