Zum Hauptinhalt springen

Gurlitts Ex-Anwalt will vom Museum 1,7 Millionen

Der deutsche Anwalt Hannes Hartung pocht auf eine Honorarvereinbarung, die ihm mindestens 1,7 Millionen Franken vom Kunstmuseum Bern bescheren soll. Doch die Institution stemmt sich dagegen.

Ruhig ist es nur vor der Tür: Nach Annahme des Gurlitt-Erbes sieht sich das Kunstmuseum mit millionenschweren Anwaltsforderungen konfrontiert.
Ruhig ist es nur vor der Tür: Nach Annahme des Gurlitt-Erbes sieht sich das Kunstmuseum mit millionenschweren Anwaltsforderungen konfrontiert.
Urs Baumann
«Das Kunstmuseum hat bislang jede Chance vertan, sich seines Erbes  als würdig zu erweisen», so Rechtsanwalt Hannes Hartung.
«Das Kunstmuseum hat bislang jede Chance vertan, sich seines Erbes als würdig zu erweisen», so Rechtsanwalt Hannes Hartung.
zvg
«In der Schweiz müsste dieser Anwalt mit standesrechtlichen Konsequenzen rechnen», sagt MuseumsvertreterMarcel Brülhart.
«In der Schweiz müsste dieser Anwalt mit standesrechtlichen Konsequenzen rechnen», sagt MuseumsvertreterMarcel Brülhart.
Markus Hubacher
1 / 3

Marcel Brülhart ist ein besonnener Mann. Das kam ihm zugute als Berner Verhandlungsleiter für die Gurlitt-Vereinbarung mit Deutschland. Umso mehr lässt aufhorchen, was der Jurist jüngst der «NZZ am Sonntag» zu Protokoll gab: «Vor seinem Tod umgab sich Gurlitt mit mehreren Rechtsberatern», so Brülhart.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.