Gurlitt: Raubkunst bestätigt

Bern

Die Gemälde «Sitzende Frau» von Henri Matisse konnte einem Besitzer zugeschrieben werden.

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Stefanie Christ@steffiinthesky

Die Taskforce, welche die Werke der Gurlitt-Sammlung untersucht, publizierte am Mittwoch ein erstes Ergebnis. Sie bestätigt, dass es sich bei der «Sitzenden Frau» von Henri Matisse um Raubkunst aus dem Besitz des Kunsthändlers Paul Rosenberg handelt. Dessen Enkelin forderte die Rückgabe, und Cornelius Gurlitt willigte vor seinem Tod ein.

Da sich ein weiterer Anspruchsteller meldete, fand die Rückgabe nicht statt. Die Taskforce, die Rosenbergs Nachkommen nun recht gibt, übergibt ihr Ergebnis dem Nachlassgericht. Der Restitutionsentscheid liegt bei den Erben der Gurlitt-Sammlung. Bei einer Erbannahme stünde also das Kunstmuseum Bern in der Pflicht.

Berner Zeitung

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