Guido Heiniger übernimmt das Gemeindepräsidium

Biglen

Guido Heiniger ist neuer Gemeindepräsident von Biglen. Er übernimmt das Amt von Peter Habegger.

Guido Heiniger. Foto: zvg

Guido Heiniger. Foto: zvg

Cedric Fröhlich@cedricfroehlich

Am Montagmittag ist in Biglen eine wichtige Frist abgelaufen; um Punkt 12 Uhr hatte die Gemeinde ihren neuen Präsidenten gefunden. Guido Heiniger heisst der Mann, er politisiert für die BDP und ist von Beruf Betriebsökonom.

Er übernimmt das Amt von Peter Habegger (FDP), der aufgrund der Amtszeitbeschränkung für keine weitere Legislatur als Gemeindepräsident kandidieren darf.

Bis Montagmittag lief die Suche nach Habeggers Nachfolgerin, seinem Nachfolger. Heiniger stellte sich als Einziger zur Verfügung. Er wird deshalb bereits am 10. April vom Gemeinderat in einer stillen Wahl ins Amt gehoben.

Auf Heiniger wartet Arbeit, einige grosse Infrastrukturprojekte stehen an: eine neue Turnhalle, die Umgestaltung des Bahnhofareals sowie eine Überbauung samt Alterszentrum. Er werde nicht alles von Grund auf ändern, sagt der designierte Gemeindepräsident. «Viel zuhören» werde er am Anfang. «Und dann alles sauber aufgleisen.»

Guido Heiniger ist in Biglen kein Unbekannter. Von 2011 bis 2015 sass er bereits einmal im Gemeinderat, leitete dort das Ressort Infrastruktur. Danach zog er sich aus beruflichen Gründen vorübergehend aus der Kommunalpolitik zurück – seine Frau Marlies Heiniger zog kurz darauf an seiner Stelle in die Exekutive ein. Das ist vier Jahre her.

Im Herbst wählt Biglen wieder. Marlies Heiniger tritt nicht mehr an. Sie verabschiedet sich aus der Lokalpolitik – genau wie Peter Habegger. Habegger engagierte sich während zwanzig Jahren in verschiedenen Gemeindebehörden. Zunächst in der Elektrizitäts- und Wasserkommission, dann im Gemeinderat.

Nach acht Jahren als Vorsteher des Ressorts Bildung, Kultur und Sport übernahm er 2011 das Präsidium. Die Biglener Exekutive verlässt der Mann mit positiven Gefühlen. Man habe immer konstruktiv zusammengearbeitet, im Rat und mit der Bevölkerung. «Bei uns kann man noch miteinander reden», so Habegger.

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