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Grundstein für neues Uni-Laborgebäude gelegt

Die Universität Bern erhält am Rand des Insel-Areals für rund 150 Millionen Franken einen neuen Laborbau. Am Freitag ist der Grundstein für den Neubau gelegt worden.

Am 20.4.2018 ist die Grundsteinlegung für den Laborneubau erfolgt.
Am 20.4.2018 ist die Grundsteinlegung für den Laborneubau erfolgt.
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Das Gebäude, das 2022 bezugsbereit sein soll, zählt fünf Untergeschosse, das Erdgeschoss und sechs Obergeschosse.
Das Gebäude, das 2022 bezugsbereit sein soll, zählt fünf Untergeschosse, das Erdgeschoss und sechs Obergeschosse.
zvg/Schneider & Schneider Architekten
Die für die öffentliche Nutzung vorgesehenen Flächen im Erdgeschoss orientieren sich zum Fussgängerbereich.
Die für die öffentliche Nutzung vorgesehenen Flächen im Erdgeschoss orientieren sich zum Fussgängerbereich.
zvg/Schneider & Schneider Architekten
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Das Gebäude wird eine Geschossfläche von rund 24'000 Quadratmetern aufweisen, verteilt auf fünf Untergeschosse, das Erdgeschoss und sechs Obergeschosse, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Freitag mitteilte. Bezogen werden soll der Neubau voraussichtlich ab Mai 2022.

In dem Gebäude werden die bisher auf 18 Standorte verteilten Einheiten des Instituts für Rechtsmedizin und des Departements für biomedizinische Forschung konzentriert. Seinem Nutzungszweck entsprechend, ist das Gebäude hochtechnisiert.

Rektor Christian Leumann bezeichnete den Neubau laut Mitteilung als wichtigen Schritt zur Konzentration der Universität auf vier räumliche Schwerpunkte im Raum Länggasse. Vom Neubau profitieren dürfte laut Leumann auch das Inselspital, denn dort werden Flächen für die Patientenversorgung frei.

Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer betonte, der Neubau komme nicht nur der Universität, sondern dem gesamten Kanton zugute. So stärke er beispielsweise den Kanton im Standortwettbewerb der Universitäten.

Die Berner Stimmberechtigten stimmten dem Projekt 2016 mit 286'924 Ja- zu 110'440 Nein-Stimmen deutlich zu. Dass der Kreditbeschluss des Berner Kantonsparlaments vors Volk kam, ging auf ein erfolgreiches Referendum zweier kleinen Berner Linksaussen-Parteien und Tierrechtsorganisationen zurück.

Sie kritisierten insbesondere, dass die neuen Räumlichkeiten auch für Tierversuche und die Haltung von Versuchstieren genutzt werden sollen.

(SDA)

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