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Grünliberale stehen vor delikaten Entscheiden

Bern

Das Pokerspiel im Hinblick auf die Stadtberner Wahlen vom November 2020 läuft. Die erstarkten Grünliberalen müssen entscheiden, ob sie bei einem Bürgerlich-Grün-Mitte-Bündnis mitmachen wollen.

Wer hat die besten Karten? Die bürgerlichen Parteien treffen sich in naher Zukunft zu einer Sitzung.<br><i>(Cartoon: Max Spring)</i>

Wer hat die besten Karten? Die bürgerlichen Parteien treffen sich in naher Zukunft zu einer Sitzung.
(Cartoon: Max Spring)

Stefan Schnyder@schnyderlopez

Die hohe Zeit der Politstrategen in der Berner Stadtpolitik hat begonnen. Die Ergebnisse der nationalen Wahlen vom 20. Oktober haben die Gewichte nochmals verschoben. Gefordert sind jetzt vor allem die Parteichefs im Parteienspektrum, das von den Grünliberalen bis zur SVP reicht. Denn sie haben ein gemein­sames Ziel: Sie wollen ein Wahlbündnis mit dem Namen Bürgerlich-Grün-Mitte (BGM) schmieden. Ihr Ziel ist, dass ihre Parteien nach den städtischen Wahlen vom November 2020 mit zwei statt wie heute nur mit einem von fünf Mitgliedern im Gemeinderat vertreten sein werden. Dem Vernehmen nach wollen sich die Parteichefs in den nächsten Tagen zu einer Sitzung treffen.

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