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Grosse Pläne für Kleinwabern

Jetzt zeichnet sich ab, wie die Grossüberbauung in Kleinwabern aussehen könnte. Den Ideenwettbewerb zur Zentrumsentwicklung haben Basler Architekten gewonnen – ihr angedachtes Hochhaus wird aber nicht realisiert.

Siegerprojekt «Butterfly»: So könnte das neue Zentrum Kleinwabern aussehen – Hochhaus ausgenommen.
Siegerprojekt «Butterfly»: So könnte das neue Zentrum Kleinwabern aussehen – Hochhaus ausgenommen.
zvg

Nicht schon wieder, dürfte sich Katrin Sedlmayer gedacht haben. Über Jahre hinweg musste sich die Könizer Gemeinderätin mit den Gegnern des geplanten Hochhauses in Wabern herumschlagen – und jetzt das: Das Siegerprojekt für die Grossüberbauung Kleinwabern sieht eine Tramwendeschleife beim neuen S-Bahnhof Kleinwabern vor.

Und mittendrin: ein Hochhaus mit 16 Stockwerken. Zu einem weiteren Eklat wird es in Köniz aber erst mal nicht kommen. An der Präsentation des Siegerprojektes am Dienstag beeilten sich die Verantwortlichen, zu betonen, dass man kein Hochhaus plane. Im Verhältnis zum nahen Balsigergut scheine das angedachte Haus zu hoch, sagte der Könizer Gemeindeplaner Stephan Felber.

Verwaltung und Knotenpunkt

Der Kritik zum Trotz hat das Projekt «Butterfly» der Basler Architekten Büning-Pfaue Kartmann die Jury überzeugt. Kernstück ist das Areal Balsigermatte mit den U-förmigen Bürogebäuden für die Bundesverwaltung, dem Bahnhofplatz inklusive Tramwendeschleife und dem Wohnbau rund um die Hofstatt des Balsigerguts. Die neue Bahnstation Kleinwabern soll zusammen mit der Tramwendeschleife einen Umsteigeknoten bilden.

All das seien aber erst Ideen, sagte Gemeindeplaner Felber. Ein überarbeitetes Projekt werde erst dem Gemeinderat und dann dem Volk vorgelegt. Die Bauten dürften erst nach 2020 bezugsbereit sein. Zudem muss das Volk am 28.September Ja sagen zur Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern. Katrin Sedlmayer gab sich optimistisch: «Das Siegerprojekt ist ein starkes Zeichen für die Überbauung.»

BZ/cze

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