Grösster Tattoo-Laden Berns eröffnet am Bollwerk

Bern

Neben dem ehemaligen Cinébad eröffnet Mitte August das grösste Tattoostudio der Stadt Bern - mit einem integrierten Shop mit Produkten von lokalen Künstlern.

Vier der sechs Tätowierer vor dem «Old Capital» am Bollwerk 19, wo bereits ab nächster Woche gearbeitet wird: Sven Reichmuth, Michael «Zure» Zurflüh,Robi Pena und János Fehér (v.l.).

Vier der sechs Tätowierer vor dem «Old Capital» am Bollwerk 19, wo bereits ab nächster Woche gearbeitet wird: Sven Reichmuth, Michael «Zure» Zurflüh,Robi Pena und János Fehér (v.l.).

(Bild: Sibylle Hartmann)

Sibylle Hartmann@sibelhartmann

Das Cinébad schloss Anfang März unerwartet seine Tore. Bis Ende März sorgte noch das Pop-up-Restaurant «Brother Frank» für Leben am oberen Bollwerk. Danach kehrte wieder Ruhe ein an dieser Front. Dies wird sich nun auf Ende August wieder ändern.

Auf den 206 Quadratmetern, wo der Reise-Pop-up-Laden Kitchener Voyage war, eröffnet der grösste Tattooladen der Stadt Bern. Insgesamt sechs Tattookünstler - zwei davon im Pensum - und ein Piercerin eröffnen gemeinsam das «Old Capital».

«Wir sind eine befreundete Truppe, die schon vorher gemeinsam in Bern gearbeitet hat», erzählt Tätowierer Robi Pena. In ihrem bisherigen Studio sei der Platz jedoch zu klein geworden. «Wir wollen uns gegenseitig wieder beim Arbeiten zuschauen können.»

Tattostudio im Stil der alten Barber Shops

So werden die Räumlichkeiten am Bollwerk 19 auch loftartig bleiben - einzig mit Trennwänden wird bei der Einrichtung gearbeitet. Diese wird im Sinne des Studionamens «Old Capital» ganz im Vintage-Look daher kommen. «Ich bin voll fixiert auf die Deko. Ich liebe alles im Rockabilly-Stil und und was wie die alten Tattoo- und Barber Shops daherkommt», sagt Pena.

Das Logo stammt vom Berner Künstler und Grafiker Kkade.

Beim Tätowieren werden im «Old Capital» jedoch diverse Stile angeboten: von Realistic, Trash, Neo Traditional, Lettering über Old und New School bis hin zu Mandala-Dotwork. «Wir richten uns nach der Nachfrage.»

Nebst dem Angebot an Körperkunst ist im Studio auch ein kleiner Shop integriert, wo lokale Künstler ihre Sachen anbieten können. Dort sind etwa Longboards aus Bambusholz, handgemachte Lederportemonnaies von Gefängnisinsassen, die resozialisiert werden, oder Klamotten vom Label Zwanglos Kult zu finden.

Das «Old Capital» ist ab Dienstag offen, die Eröffnung findet Ende August statt.www.facebook.com/oldcapital.bern

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt