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Graffitti zügelt um 200 Meter

Das Jugend- und Kulturzentrum Graffitti zieht um. Im Neubau soll der Fokus mehr auf Kultur liegen – trotzdem sollen die Wurzeln des 27 Jahre alten Treffs nicht verloren gehen.

Letzte Tage: Robert Urban vor dem Jugendtreff Graffitti, der bald abgerissen werden soll.
Letzte Tage: Robert Urban vor dem Jugendtreff Graffitti, der bald abgerissen werden soll.
Stefan Anderegg

Die Geschichte des Jugendtreffs Graffitti im Wylerquartier ist so farbig wie die Sprayereien, welche die Fassaden des Gebäudes zieren. Vor 27 Jahren bauten Jugendliche aus Recyclingmaterial für eine minimale Entlöhnung den Jugendtreff. «Der Architekt, Kurt Gossenreiter, band damals alte Fenster auf das Dach seines 2CV, um sie zu der Baustelle zu bringen», erzählt Robert Urban von der Jugendarbeit Bern-Nord. Der zuständige Bauleiter, Tinu Mühlethaler, nennt das Graffitti gar eine Pionierleistung. «Teilweise wussten die Jugendlichen nicht einmal, wie mit einem Hammer umgehen – wir mussten ihnen alles beibringen.»

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