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Gott oder Google

Wissenschaft und Technologie stehen im Zentrum der 12. Nacht der Religionen, die am Samstag in Bern stattfindet.

Moderne neue Welt: Beten per App auf dem Smartphone.
Moderne neue Welt: Beten per App auf dem Smartphone.
iStock

Moderne Technologien machen auch vor Religion nicht halt. Apps wie Holy Bible, Quran Pro und Pocket Torah bringen die heiligen Schriften aufs Smartphone. Wer Antworten auf die grossen Fragen des Lebens sucht, braucht nicht mehr in die Kirche oder die Moschee zu gehen, sondern kann mit Freunden skypen, sich in Internetforen austauschen oder einen Ratgeber auf den E-Reader laden. Unter dem Titel «Himmel oder Cloud» widmet sich die 12. Nacht der Religionen morgen Samstag dem Verhältnis von Wissenschaft, Technologie und Religion.

Zwischen 18 und 23 Uhr finden an elf Orten in Bern und Bümpliz Anlässe statt. Im Museum für Kommunikation liest Noëmi Gradwohl aus Ian McEwans neuem Roman «Maschinen wie ich», und Brigitta Rotach lädt zur Debatte darüber, was die Menschen von künstlicher Intelligenz unterscheidet.

Im Haus der Religionen versuchen Aleviten, Sikhs und Muslime, übernatürliche Geschichten aus ihren Religionen wissenschaftlich zu erklären. Im Aki (katholische Hochschulseelsorge) diskutieren die Professorin für Medizin und Buddhistin Uyen Huynh-Do und der orthodoxe Theologe und Ethikforscher Stefanos Athanasiou über die ethischen Fragen um die Perfektionierung des Menschen durch die Medizin. Die Nacht der Religionen wird vom Haus der Religionen in Kooperation mit dem Museum für Kommunikation organisiert.

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