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Goldener Besen für Waldputzete

Die Tai-Chi-Schule Harmonischer Drachen hat am Mittwoch den Goldenen Besen erhalten. 120 Freiwillige reinigten den Wald in und um Bern.

Markus Ehinger
Freude über den Goldenen Besen, von links: Christian Jordi (Stv. Amtsleiter Energie+Recycling), Mike Lawson (Tai-Chi-Schüler), Gemeinderätin Ursula Wyss und John Lash (Meister Tai-Chi-Schule).
Freude über den Goldenen Besen, von links: Christian Jordi (Stv. Amtsleiter Energie+Recycling), Mike Lawson (Tai-Chi-Schüler), Gemeinderätin Ursula Wyss und John Lash (Meister Tai-Chi-Schule).

Bei der chinesischen Kampfkunst Tai-Chi bewegt man sich in Zeitlupentempo und wirkt dabei anmutig und voller Ruhe. Nicht Zeitlupentempo, sondern emsiges Treiben war Ende April 2013 in 17 Wäldern in und um Bern angesagt. 120 Freiwillige der Tai-Chi-Schule Harmonischer Drachen opferten ihren freien Samstag und sammelten Abfall. Schliesslich füllten die Schüler 61 110-Liter-Abfallsäcke – hauptsächlich mit Plastik, PET- und Glasflaschen, Papier, Karton, Spray- und Aludosen sowie jede Menge Zigarettenstummel.

Am Mittwoch wurde die Tai-Chi-Schule für diesen Einsatz mit der Auszeichnung Goldener Besen geehrt. Die Stadt Bern verleiht diesen Preis seit 2008 jedes Jahr an Personen und Institutionen, die sich im Rahmen der Aktion «Subers Bärn – zäme geits!» für eine saubere Stadt einsetzen.

«Das ist ein symbolischer Preis», sagte Gemeinderätin Ursula Wyss anlässlich der Preisübergabe in der Energiezentrale Forsthaus. «Er ist ein Dankeschön für das vorbildliche Engagement.» John Lash, Meister der Tai-Chi-Schule, kannte den Goldenen Besen gar nicht: «Jetzt freuen wir uns sehr. Das ist eine schöne Anerkennung für unsere Arbeit.»

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