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Glas Trösch baut Stellen ab

Das Unternehmen Glas Trösch legt seinen Produktionsstandort in Bolligen still. Betroffen von der Umstrukturierung sind 37 Personen.

Die Produktionsanlage von Glas Trösch in Bolligen wird geschlossen.
Die Produktionsanlage von Glas Trösch in Bolligen wird geschlossen.
PD

In Bolligen wird künftig kein Glas mehr hergestellt. Die Glas-Trösch-Gruppe legt die dortige Produktion von Isoliergläsern für den Fenster- und Fassadenbau still, wie sie am Dienstag mitteilte. Diese soll künftig im Hauptsitz in Bützberg bei Langenthal und im aargauischen Oberkulm konzentriert werden. So könnten die Kapazitäten besser ausgelastet werden, begründet das Unternehmen den Schritt.

Von der Schliessung sind 37 Personen betroffen. Geplant ist gemäss Mitteilung, 12 Mitarbeiter weiterzubeschäftigen. Das Verkaufsbüro soll denn auch in Bolligen bleiben. Die restlichen 25 Angestellten verlieren ihre Stelle. Die Unternehmensleitung bedauere, dass es zu Entlassungen kommen könnte.

Sie kündigt an, eng mit den Angestellten zusammenzuarbeiten, um eine «sorgfältige Konsultation zu ermöglichen». Die Betroffenen haben nun Zeit, Vorschläge einzureichen, wie die Kündigungen vermieden oder deren Anzahl reduziert werden könnte.

Glas Trösch begründet die Restrukturierung mit dem veränderten Marktumfeld und der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung der Produktion. Verarbeitete Gläser und komplett verglaste Fenster würden aus dem Ausland zu tieferen Preisen angeboten. «Der Importdruck wird stärker», so die Verantwortlichen. Als Reaktion darauf müsse die gesamte Produktion weiter automatisiert und die grossen Anlagen gut ausgelastet werden.

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