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GFL kann konsequent bleiben, SP muss Grösse zeigen

Redaktorin Mirjam Messerli zum Belastungstest für das RGM-Wahlbündnis in der Stadt Bern.

Die Beziehung zwischen Rot (SP), Grün (GB) und der Mitte (GFL) steht in der Stadt Bern an einem Scheidepunkt. Zwar haben alle Partner bekräftigt, dass sie auch nach 24 gemeinsamen Jahren zusammenbleiben möchten – aber erstmals stellen zwei von ihnen die Frage, ob sich in dieser Beziehung nicht etwas ändern muss, ­damit sie weiterhin für alle stimmt.

Diese Frage von Grünem Bündnis und Grüner Freier Liste ist berechtigt.Warum soll nur die SP ihre Gemeinderätin Ursula Wyss als erste Stadtpräsidentin von Bern nominieren dürfen, fragte sich das Grüne Bündnis und schlägt seine Gemeinderätin Franziska Teuscher ebenfalls vor. Und weshalb sollen bei drei Bündnispartnern bloss zwei Kandidaturen für das Stadtpräsidium erlaubt sein, wie das die SP-Basis diese Woche festlegte? Diese Frage stellte sich die GFL und bringt den ehemaligen Regierungsstatthalter und Alt-Nationalrat Alec von Graffenried ins Spiel. Was eigentlich das Ziel der bürgerlichen Opposition hätte sein müssen, macht nun aller Voraussicht nach die regierende Mehrheit unter sich aus: eine echte Wahl ums Stadtpräsidium.

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