Gesucht: Marshals für den E-Prix

Näher kommt man am E-Prix in Bern nicht an die E-Boliden ran: Die Veranstalter des Formel-E-Rennens suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Streckenposten.

Beim E-Prix in Zürich im letzten Jahr waren 120 meist männliche Marshals im Einsatz.

Beim E-Prix in Zürich im letzten Jahr waren 120 meist männliche Marshals im Einsatz.

(Bild: pd)

Markus Ehinger@ehiBE

«Überholverbot! Achtung Gefahr!» Dieses Kommando gilt, wenn die Streckenposten bei einem Formel-1- oder bei einem Formel-E-Rennen die gelbe Flagge schwingen. Zahlreiche weitere Farben kommen je nach Ereignis zum Einsatz.

Wenn am 22. Juni der E-Prix in Bern startet, wird das nicht anders sein. Nur: Der Swiss E-Prix Operations AG, die das Formel-E-Rennen veranstaltet, fehlen noch Streckenposten, oder Marshals, wie sie auf Englisch heissen.

«Ja, die Suche nach Marshals läuft noch», bestätigt E-Prix-Sprecher Stephan Oehen. In Zürich waren 120 Marshals im Einsatz, in Bern dürften ähnlich viele Personen nötig sein. Die Veranstalter versprechen: Es gibt kaum jemand, der näher an die Formel-E-Boliden rankommt.

Sicherheit für Fahrer

Egal ob fahnenschwingend am Streckenrand, eingriffsbereit in der Boxengasse oder wachsam an der Ziellinie: «Kein Formel-E-Rennen wäre möglich ohne die Hilfe von unzähligen Marshals, die im Rennen für die Sicherheit der Zuschauenden und Fahrer sorgen», heisst es auf der Schweizer E-Prix-Webseite.

Folgende Eigenschaften müssen Marshals im besten Fall mitbringen: Erfahrung mit Motorsportevents, wenn möglich im Besitz einer offiziellen Streckenfunktionärslizenz sein, gute Deutschkenntnisse sowie physische und psychische Belastbarkeit haben.

Die Bezeichnungen der Funktion sind vielfältig: Flaggen-Marshal, Sachrichter, Ziellinien-Marshal, Pit Lane Marshal, Startaufstellungs-Marshal oder Runner. Reich wird man als Helfer nicht. Der zweitägige Einsatz beim freitäglichen Qualifying und beim samstäglichen Rennen wird mit 140 Franken entlöhnt. Immerhin werden die Kosten für Verpflegung, Versicherung und, wenn nötig, die Übernachtung in einem Hotel vom Veranstalter übernommen.

Auch die orangen Overalls werden zur Verfügung gestellt. Zwar werden möglichst lizenzierte Marschals gesucht. Aber auch wer keine Ausbildung hat, kann sich auf der Website des Berner E-Prix bewerben. Für solche Mitarbeiter wird wie schon in Zürich vor einem Jahr vor dem Rennen eine spezielle Schulung durchgeführt.

Weitere Infos und Anmeldeformular auf www.swisseprix.com

Berner Zeitung

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