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Gericht büsst Kutscher nach Unfall mit Kindern

Das Polizeigericht Tafers lässt im Fall von Christof Huber die bedingte Geldstrafe wegen Körperverletzung fallen. Er muss aber eine Busse bezahlen und die Gerichtskosten übernehmen.

Das Polizeigericht Tafers hat einen 63-jährigen Planwagenfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen einfachen Körperverletzung freigesprochen. (Symbolbild)
Das Polizeigericht Tafers hat einen 63-jährigen Planwagenfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen einfachen Körperverletzung freigesprochen. (Symbolbild)
Keystone

Das Urteil im Fall Christof Huber ist gefallen: Das Polizeigericht Tafers hat den 63-jährigen Planwagenfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen einfachen Körperverletzung freigesprochen. Damit fällt die bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen weg, gegen die er Einspruch eingelegt hatte. Eine Verurteilung erfolgt allerdings wegen Verletzung der Verkehrsregeln und wegen Führens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs.

Huber muss eine Busse von 1000 Franken bezahlen sowie die Kosten des Verfahrens übernehmen. Auch sei er für den Schaden aus Körperverletzungen zweier betroffener Kinder haftbar, wie das Sensler Bezirksgericht schreibt. Die Klage wird auf den Zivilweg verwiesen.

Unfall mit 16 Kindern

Der Landwirt hatte im Juli 2015 einen Ausflug mit Pferd und Planwagen im Rahmen des Ferienpasses Plaffeien angeboten. Als sich während einer Kutschfahrt von hinten ein Lastwagen näherte, versuchte Huber, rechts an den Strassenrand zu fahren. Dabei kippte der Wagen um. Einige der 16 Kinder, die Huber chauffierte, zogen sich beim Unfall leichte Verletzungen zu.

Defekte Rückstrahler

Nachdem Huber einen Strafbefehl wegen einfacher fahrlässiger Körperverletzung erhalten hatte, legte dieser Einspruch ein. Damit gelangte er vor das Polizeigericht, wo vergangene Woche sein Fall verhandelt wurde. Sein Verteidiger Elmar Perler betonte dabei, dass sein Mandant diesen Unfall nicht im Geringsten habe vorhersehen können. Weil dem Planwagen allerdings die vorderen Rückstrahler fehlten und das Fahrzeug auch eine leichte Fehlkonstruktion aufwies, hat das Gericht Huber nicht in allen Punkten freigesprochen.

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