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Gemeinderat steht hinter Gaskessel

Der Gemeinderat will mit dem Gaskessel über das Jahr 2013 hinaus Leistungsverträge abschliessen. Dabei soll vor allem das Angebot für 16- bis 18-Jährige gestärkt werden. Für 2013 wurde bereits ein Vertrag genehmigt.

Der Stadtrat stellt sich hinter das Jugendzentrum Gaskessel. Der neue Treff an der Nägeligasse sei als Zusatz gedacht.
Der Stadtrat stellt sich hinter das Jugendzentrum Gaskessel. Der neue Treff an der Nägeligasse sei als Zusatz gedacht.
Urs Baumann
Im Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel haben die Jugendlichen immer das letzte Wort.
Im Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel haben die Jugendlichen immer das letzte Wort.
Claudia Salzmann
Im Verein sind rund 100 Mitglieder, 40 davon geben Vollgas.
Im Verein sind rund 100 Mitglieder, 40 davon geben Vollgas.
Claudia Salzmann
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Der Gaskessel sei eine Jugendeinrichtung mit Bedeutung weit über die Stadt Bern hinaus, schreibt der Gemeinderat am Donnerstag. Über 100 Jugendliche sind im Verein Gaskessel aktiv. Viele davon stammen nicht aus der Stadt selbst, sondern aus der näheren Region. Gerade deshalb sei der Gemeinderat bereit, ihn auch ab 2014 finanziell zu unterstützen.

Ob der Kanton den Gaskessel auch ab 2014 mitfinanziert, ist noch offen. Da der Gaskessel ein überregionales Angebot ist, wollte der Kanton ihn ab 2013 direkt finanzieren. Kurzfristig sah er Ende 2012 von diesem Vorhaben ab, sicherte der Stadt aber weiterhin finanzielle Unterstützung für das Jahr 2013 zu.

Aufgrund dieser Unterstützung und eines Nachkredits des Stadtrats hat der Gemeinderat nun den Leistungsvertrag mit dem Gaskessel für das Jahr 2013 genehmigt. Er sieht vor, dass das Jugendzentrum 427'600 Franken erhält. Das ist gleich viel wie 2012.

Nötige Angebote

Der Leistungsvertrag 2013 verpflichtet den Gaskessel, mehr Veranstaltungen für die Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen durchzuführen. Die Diskussion um das Nachtleben hat gezeigt, dass es für diese Altersgruppe Bern zu wenig Angebote gibt.

Zusätzliches Geld für Veranstaltungen für 16- bis 18-Jährige steht zur Verfügung, weil die Mietkosten für die Räumlichkeiten gesenkt werden konnten. Da Jugendliche unter 18 Jahren über weniger Geld verfügen, günstigere Eintritte verlangen, weniger konsumieren und mehr Betreuung brauchen, steigen die Kosten von solchen Veranstaltungen.

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