Gemeinderat spricht Kredit für Velohauptroute Bern-Köniz

Bern/Köniz

Nächste Etappe beim Ausbau des Velonetzes der Stadt Bern: Der Gemeinderat hat für die Projektierung und Realisierung der zweiten Velohauptroute nach Köniz einen Kredit von 290'000 Franken gesprochen.

Für die zweite Velohauptroute von Bern nach Köniz hat der Gemeinderat einen Kredit von 290'000 Franken gesprochen.

Für die zweite Velohauptroute von Bern nach Köniz hat der Gemeinderat einen Kredit von 290'000 Franken gesprochen.

(Bild: Beat Mathys)

Vor knapp einem Jahr wurde in der Stadt Bern die erste Velohauptroute zwischen dem Wankdorfplatz und dem Hauptbahnhof eröffnet.

Bald soll es auch zwischen Bern und Köniz eine Velohauptroute mit breiten Velospuren und velogerecht programmierten Lichtsignalanlagen geben: Der Gemeinderat hat einen Kredit von 290‘000 Franken für die Velohauptroute Bern-Köniz genehmigt. Die Route, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Köniz geplant wird, führt vom Hirschengraben über den Eigerplatz und die Schwarzenburgstrasse nach Köniz.

Wie der Berner Gemeinderat am Montagmorgen in einem Communiqué schreibt, umfasst der genehmigte Kredit einerseits die Projektierung der gesamten Veloroute auf Stadtgebiet, andererseits werden damit auf dem Stadtberner Abschnitt bereits im laufenden Jahr Massnahmen umgesetzt. So werden die Velostreifen verbreitert und Beläge ausgebessert, damit der Veloverkehr besser und sicherer zirkulieren kann.

Gröbere Eingriffe – so etwa der Neubau von Fussgängerschutzinseln und der velogerechte Umbau der ÖV-Haltestelle Dübystrasse – müssen projektiert werden und erfordern anschliessend einen Realisierungskredit des Stadtrats. Die Umsetzung dieser Teilbereiche sei für 2018 geplant.

Planung: So soll die zweite Velohauptroute vom Hirschengraben nach Köniz realisiert werden. Grafik: zvg/Stadt Bern. Klicken Sie auf die Grafik, um diese zu vergrössern.

Anteil der Velofahrer soll steigen

Nach den Plänen des Gemeinderats soll der Anteil der Velofahrer am Gesamtverkehr in der Stadt Bern bis 2030 auf 20 Prozent ansteigen. Wichtiger Teil dieser sogenannten «Velo-Offensive» ist der schrittweise Ausbau des Veloroutennetzes mit dem Ziel, die Sicherheit und die Attraktivität des Velonetzes zu erhöhen.

Geplant sind zum Einen sogenannt radiale Routen, die via Zentrum in die verschiedenen Aussenquartiere führen. Zum Anderen soll es ein bis zwei tangentiale Routen geben, welche die geplante Fuss- und Velobrücke Breitenrain-Länggasse einschliessen und die Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen sicherstellen.

chh/pd

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