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Gemeinde nimmt 50 Personen auf

Ab Montag werden in der Zivilschutzanlage Moosseedorf Asylsuchende einziehen. Aufgrund der Notlage im Asylwesen stellt die Gemeinde dem Kanton Plätze für 50 Personen zur Verfügung.

Der Regierungsrat des Kantons Bern verpflichtete Ende Juli sechs Berner Gemeinden dazu, Räumlichkeiten für Asylsuchende zu organisieren.
Der Regierungsrat des Kantons Bern verpflichtete Ende Juli sechs Berner Gemeinden dazu, Räumlichkeiten für Asylsuchende zu organisieren.
Lukas Blatter
Darunter auch die Gemeinde Moosseedorf, die die Zivilschutzanlage unter dem Gemeindehaus zur Verfügung stellen will.
Darunter auch die Gemeinde Moosseedorf, die die Zivilschutzanlage unter dem Gemeindehaus zur Verfügung stellen will.
Lukas Blatter
Nach den Vorfällen in Riggisberg stellt Moosseedorf Bedingungen an den Kanton: Sie fordert, dass er die Kosten der Sicherheitsfirma übernimmt, die jeweils in der Nacht vor der Anlage patrouilliert.
Nach den Vorfällen in Riggisberg stellt Moosseedorf Bedingungen an den Kanton: Sie fordert, dass er die Kosten der Sicherheitsfirma übernimmt, die jeweils in der Nacht vor der Anlage patrouilliert.
Lukas Blatter
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Im Juli erklärte der Berner Regierungsrat die aktuelle Situation im Asylbereich als Notlage und verpflichtete nebst Moosseedorf auch die Gemeinden Bern, Burgdorf, Hindelbank, Ittigen und Ostermundigen dazu, eine gewisse Anzahl Asylsuchende aufzunehmen.

Der Moosseedorfer Gemeindepräsident Peter Bill (SVP) sagte damals: «Die Menschen verdienen unsere Hilfe.» Er handelte. Die Gemeinde stellt nun die Zivilschutzanlage unter der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. Darin wäre maximal Platz für 130 Personen vorhanden. «Wir können aber höchstens 50 Asylsuchende unterbringen, mehr lassen die Brandschutzvorschriften nicht zu», sagt Bill.

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