Geld für Haus der Religionen ist beisammen

Bern

Der Verein und die Stiftung können aufatmen: Sie haben die nötigen Zusagen von neun Millionen Franken erhalten für den Bau des Hauses der Religionen am Berner Europaplatz.

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An der Laubeggstrasse bot sich diese Woche im Provisorium des Hauses der Religionen ein besonderes Bild. Über 100 Personen waren an die ordentliche Generalversammlung gekommen. Die frohe Botschaft des Abends: Nach einer monatelangen Zitterpartie haben die Stiftung «Europaplatz – Haus der Religionen» und der Verein «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen» das Geld beisammen, das sie für den Bau am Europaplatz benötigen. Zehn Millionen sind nötig, die Auflage war, neun davon bis Ende 2010 beisammen zu haben. Noch im Januar fehlten deren fünf.

Nach mehrmaligen Fristverlängerungen und zwei millionenschweren Darlehen von kirchlicher Seite sind die Auflagen nun erfüllt. In diesen 9 Millionen bereits eingerechnet sind 2,4 Millionen Franken aus der Kasse des kantonalen Lotteriefonds. Die Zustimmung des Grossen Rates steht noch aus. Läuft alles gut, kann das Kultur- und Bildungszentrum mit Kultusräumen für fünf Weltreligionen ab 2014 den Betrieb aufnehmen. Mit einem Büffet luden Stiftungspräsident Guido Albisetti und Vereinspräsidentin Gerda Hauck zu einem «kleinen Fest zum grossen Meilenstein».

Berner Zeitung

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