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Gebührenerhöhung in Köniz stösst auf Widerstand

Der Könizer Gemeinderat hat Mitte Juli beschlossen, die Gebühren für die Benützung von Sportanlagen zu erhöhen. Das passt nicht allen. Nach Kritik durch Vereine folgt jetzt Widerstand durch die SVP. Die Partei reicht Beschwerde ein.

Die Benützung der Könizer Sportanlagen wird für die Vereine teurer. So etwa auch jene der Rundbahn auf dem Sportplatz Liebefeld. Gleich bleiben hier hingegen die Gebühren für den Rasenplatz.
Die Benützung der Könizer Sportanlagen wird für die Vereine teurer. So etwa auch jene der Rundbahn auf dem Sportplatz Liebefeld. Gleich bleiben hier hingegen die Gebühren für den Rasenplatz.
Urs Baumann

Begonnen hatte es mit einer leicht übersehbaren Publikation im «Anzeiger». Darin informierte der Könizer Gemeinderat Mitte Juli über eine neue Verordnung zur Benützung der Schul- und Sportanlagen ab 2018.

Was zunächst unverdächtig wirkte, erwies sich bei genauerem Hinsehen als nicht ganz unbrisant. Denn: Wie sich herausstellte, hatte der Gemeinderat klammheimlich die Gebühren für die Miete von Sportanlagen und Schulräumen erhöht – und dies teilweise um satte 166 Prozent.

Nachdem erste Kritik durch Vereine laut geworden ist, folgt nun Widerstand aus den Reihen der SVP. Wie die Partei mitteilt, reicht sie beim Regierungsstatthalteramt gegen den Beschluss Beschwerde ein. «Mit der massiven Gebührenerhöhung wird ein falsches Signal an viele Vereine und Organisationen gegeben, die wertvolle Jugend-, Präventions- und Kulturarbeit leisten», schreibt sie.

Die Massnahme will Köniz mit den erhöhten Infrastrukturausgaben der letzten Jahre rechtfertigen. Die Gemeinde rechnet durch die Gebührenanpassung mit rund 100 000 Franken Mehreinnahmen pro Jahr.

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