Gaskessel: Einsprachen gegen längere Öffnungszeiten

Bern

Das Berner Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel will längere Öffnungszeiten und einen höheren Musikschallpegel. Dagegen sind nun drei Einsprachen eingegangen – unter anderem vom Marzili-Dalmazi-Leist.

Ob die generelle Überzeitbewilligung für den Gaskessel erweitert wird und das Jugendzentrum in Zukunft länger geöffnet hat, wird frühestens im Frühling entschieden.

Ob die generelle Überzeitbewilligung für den Gaskessel erweitert wird und das Jugendzentrum in Zukunft länger geöffnet hat, wird frühestens im Frühling entschieden.

(Bild: Urs Baumann)

Mitte November hat der Gaskessel ein Baugesuch für längere Öffnungszeiten und lautere Musik eingereicht. So fordern die Betreiber, dass das Jugend-und Kutlurzentrum am Donnertstag bis 3.30 Uhr, am Freitag und am Samstag bis 5 uhr geöffnet bleiben darf.

Am Montag ist die Einsprachefrist abgelaufen. Wie Regierungsstatthalter Christoph Lerch gegenüber dem «Bund» bestätigt, sind drei Einsprachen eingegangen, unter anderem vom Marzili-Dalmazi-Leist. «Dieser ist gegen eine Erhöhung des Musikschallpegels auf 100 Dezibel und gegen die verlängerten Öffnungszeiten», so Lerch.

Einsprache auch von EWB

Der Stadtberner Energieversorger EWB, der ein Lagergebäude in unmittelbaren Nachbarschaft des Gaskessel besitzt, hat ebenfalls eine Einsprache mit Rechtsverwahrung eingereicht. Das Unternehmen sehe anonsten seine Rechte als Grundeigentümer beeinträchtigt, wie der «Bund» weiter schreibt.

Weiter hat der Quartierverein Marzili eine reine Rechtsverwahrung eingereicht, weil sie als Durchgangsquartier von Lärm und Vandalismus betroffen seien.

Ob die Forderungen des Gaskessels nach längeren Öffnungszeiten und Erhöhung des Schallpegels von 96 auf 100 Dezibel durchkommen, werde frühestens im Frühling entschieden, so Lerch.

sih

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