Fusionspläne zu fünft

Gürbetal

Im Sommer entscheiden fünf Gemeinden über Fusionsabklärungen. Rümligen und Gelterfingen sind nicht dabei.

Fünf Gemeinden im Gürbetal entscheiden im nächsten Sommer über Fusionsabklärungen.

Fünf Gemeinden im Gürbetal entscheiden im nächsten Sommer über Fusionsabklärungen.

(Bild: Andreas Blatter)

Johannes Reichen

Den 6. Juni 2016 können sich die Stimmbürger von Lohnstorf, Mühlethurnen, Kaufdorf, Kirchenthurnen und Toffen vormerken. Dann entscheiden die fünf Gürbetaler Gemeindeversammlungen, ob sie Fusionsabklärungen aufnehmen wollen. Kommt die Fusion zustande, besteht die neue Gemeinde aus zwei unzusammenhängenden Gebieten: Toffen und Kaufdorf im Norden, Mühlethurnen, Kirchenthurnen und Lohnstorf im Süden.

Dazwischen liegen zwei Gemeinden, die andere Pläne verfolgen. Gelterfingen entschied sich letzte Woche, an den Fusionsabklärungen mit Kirchdorf, Mühledorf und Noflen teilzunehmen. Falls die Fusion, die auf Anfang 2018 geplant ist, nicht zustande kommt, schliesst Gemeindepräsident Daniel Hublard einen Anschluss ans Gürbetaler Projekt nicht aus.

Dagegen hat der Gemeinderat Rümligen entschieden, ­sicher nicht mitzumachen. «Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Riggisberg die richtige Wahl für uns wäre», sagt Gemeindepräsident Martin Studer.Der Terminplan für das Fusionsprojekt steht noch nicht fest. Der Kanton wünscht sich einen Zusammenschluss auf Anfang 2019, die Gemeinden bevorzugen einen Start 2021.

Berner Zeitung

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