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Für Lärm sorgen die parkierten S-Bahn-Züge

Nicht der Lärm der Arbeiter stört: Wer an der Werkstätte in der ­Aebimatt in Bern wohnt, hört vielmehr die Geräusche der abgestellten S-Bahn-Züge.

Fliegende Späne, sprühende Funken: Beim sogenannten Überdrehen werden die Räder der Züge an einem speziell gehärteten Metallstück abgedreht.
Fliegende Späne, sprühende Funken: Beim sogenannten Überdrehen werden die Räder der Züge an einem speziell gehärteten Metallstück abgedreht.
Iris Andermat
Die Saubermacher: Im Team wird Sitzreihe um Sitzreihe geputzt.
Die Saubermacher: Im Team wird Sitzreihe um Sitzreihe geputzt.
Iris Andermat
Wenn es dunkel wird, füllt sich das Gleisfeld in der Aebimatt. Und dann beginnt das Sirren, von dem Anwohner Beat Wermuth erzählt.
Wenn es dunkel wird, füllt sich das Gleisfeld in der Aebimatt. Und dann beginnt das Sirren, von dem Anwohner Beat Wermuth erzählt.
Stefan Anderegg
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Und immer dieses elektronische Sirren! Zäh liegt der Ton, der zwar nicht laut, aber hoch und durchdringend ist, über dem Quartier. Seit der Pendelzug auf dem Gleis gleich unter den ersten Häusern steht, ist das störende Geräusch nicht mehr zu überhören.

In den nächsten Stunden wird seine Intensität noch zunehmen – denn wenn irgendwann nach Mitternacht im nahen Bahnhof Bern der S-Bahn-Verkehr ruht, wird das Gleisfeld vor der Werkstätte Aebimatt voll sein. Mit älteren Jumbos und neueren Ninas, wie die Züge der BLS im Volksmund genannt werden, dazu reiht sich hin und wieder ein moderner doppelstöckiger Mutz in die parkierten S-Bahn-Fahrzeuge ein.

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