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Für alternatives Wohnen gehen die Plätze aus

Durch den Bahnhofumbau und die geplante Überbauung im Viererfeld droht den Stadtnomaden der Verlust von zwei Plätzen. Die Hüttendorfzone in Riedbach ist wegen Einsprachen aber weiterhin tabu.

Der Hirschenpark wird ab 2017 zur Grossbaustelle. Für die Stadtnomaden wird deshalb ein Ausweichplatz gesucht.
Der Hirschenpark wird ab 2017 zur Grossbaustelle. Für die Stadtnomaden wird deshalb ein Ausweichplatz gesucht.
Andreas Blatter

Hirschenpark, Viererfeld, Gaswerkareal und Saali: Vier Standorte stehen den Stadtnomaden in Bern derzeit zur Verfügung. Nach dem Rotationsprinzip ziehen sie mit ihren Wohnwagen alle drei Monate von einem Standort zum nächsten. Dies so lange, bis in Riedbach die Hüttendorfzone bereit ist.

2013 hatte das Stimmvolk der Sonderzone für experimentelles Wohnen zugestimmt und somit Ja zu einem neuen Standplatz für die Stadtnomaden gesagt. Bis heute wird das Projekt jedoch blockiert. Weil Gegner die Landwirtschaftsfläche nicht freigeben wollen, wehren sie sich mit Einsprachen – und scheinen bereit zu sein, ihre Beschwerde wenn nötig bis vors Bundes­gericht zu ziehen. Jahrelange Verzögerungen sind damit programmiert.

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